Jakob an der Himmelsleiter

Fotos: pm


Eine besondere Veranstaltung findet am 9. August im Bürgergarten Absberg statt, wenn das Musical "Was auch sein wird" aus der Feder des in Haundorf lebenden Ruhestandspfarrer Helmut Müller aufgeführt wird. Premiere hatte das für das Lutherjahr 2017 geschriebene Stück beim Kirchentag am Pfingstmontag auf dem Hesselberg.

Nun kommen Solisten sowie Chor und Band der Uraufführung erneut zur Wiederholung in Absberg zusammen, um die Geschichte der Zwillingsbrüder Jakob und Esau, ihrer Eltern Isaak und Rebekka und - aus Jakobs Zufluchtsort Haran - der beiden Schwestern Rahel und Lea zu spielen, zu singen und zu musizieren.

Am bekanntesten in dieser Geschichte ist wohl die nächtliche Szene "Jakob an der Himmelsleiter" (1. Mose 28), als dem betrügerischen und flüchtenden Jakob im Traum ganz unverdient Gottes Vergebung und Segen zugesprochen wird. Manche Kirche schmückt diese Darstellung, so auch die Evangelische Kirche in Absberg. Den Schluss des Musicals bilden die bewegend in Szene gesetzte Versöhnung der verfeindeten Brüder und der darüber angestimmte Jubelgesang "Heute wolln wir wieder fröhlich sein / und uns der Versöhnung freun", in den auch alle Besucherinnen und Besucher einstimmen dürfen.

Wie bei der Kirchentags-Premiere wird der Autor Helmut Müller wieder Regie führen, und der Nürnberger Musiker Chris Halmen, der die Lieder für die Bandbegleitung arrangiert hat, die musikalische Leitung übernehmen.

Die von der Evangelischen Kirchengemeinde und der Marktgemeinde Absberg veranstaltete Aufführung findet im Bürgergarten Absberg statt und beginnt um 20.30 Uhr. Sie dauert 1 ½ Stunden, der Eintritt ist frei. (hm)
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