„Ein neues Zeitalter Marias“

Die Fahnenabordnung und Vorstandschaft der Kongregation mit Pfarrern und Ministranten vor dem Einzug in die Pfarrkirche. v.l.: Obmann Wolfgang Ostermeier, Michael Kaiser, Schriftführer Ludwig Lenzgeiger (hinten), 5.v.l. Gerhard Böhnisch, stellvertretender Obmann Josef Zott (hinten), v.r. Präfekt der Augsburger Kongregation Peter Werian, Präses der MK Augsburg Pfarrer Dominikus Kirchmaier OP und der Adelsrieder Pfarrer Herbert Hermle SDB.
 
Die Fahnenabordnung beim Auszug aus der Adelsrieder Pfarrkirche.

In Adelsried bekommt eine bereits vergessen geglaubte Gruppierung überraschenden Aufwind. Die Marianische Kongregation kann bei ihrer Maiandacht über 35 neue Sodalen und Sodalinnen persönlich in ihre Gemeinschaft aufnehmen.

Neue Sodalen im Jahr der Patrona Bavariae

Das sei für ihn ein wirklich bemerkenswerter Trend, so Weihbischof Florian Wörner bei seiner Visitation in im März diesen Jahres in Adelsried. „Überall werden die Gruppierungen unserer Marianischen Kongregation kleiner oder stagnieren zumindest bei der Zahl ihrer Mitglieder. In Adelsried explodiert sie geradezu.“, so Wörner im Gespräch mit den Sodalen der Adelsrieder Ortsgruppe.
Dass die Adelsrieder Marianen eindrucksvoll viele neue Gesichter in ihre Reihen aufnehmen können, das wurde am vergangenen Sonntag deutlich. Im Rahmen der Maiandacht kam sogar der Präses der Marianischen Kongregation Augsburg H.H. Pfarrer Dominikus Kirchmaier OP extra nach Adelsried, um den Neumitgliedern der jüngeren Vergangenheit öffentlich ihr Bekenntnis zu Maria abzunehmen und diese so offiziell als Sodalen in die Kongregation aufzunehmen. Über 35 Männer und Frauen allen Alters waren erschienen und legten bei der Messe, die der Adelsrieder Pfarrer H.H. Herbert Hermle SDB zelebrierte, ihr Bekenntnis zur Gottesmutter ab. „Heute sehen wir, dass sich ein neues Zeitalter Marias anbahnt. Was manche nach der Kälte des zweiten Vatikanischen Konzils verloren glaubten, ist wieder lebendig. Unsere Kongregation ist als Bürgergemeinschaft kein elitärer Club, sondern die volkstümliche Tradition, sich Maria als Vorbild zu nehmen, Glaube, Liebe und Hoffnung zu leben.“, so Kirchmaier in seinen Worten an die Marianen. Es sei ganz besonders erfreulich, dass man mit der Aufnahme so vieler neuer Sodalen und Sodalinnen gerade im Jahr 2017 ein Zeichen aussenden könne, betonte der Dominikanerpater. Schließlich begehe man in diesem Jahr das hundertste Jubiläum der Patrona Bavariae. „Vor 100 Jahren hat sich unsere bayerische Heimat unter den Schutz der Gottesmutter begeben, Sie alle tun dies heute durch Ihr Zeugnis und Bekenntnis nachdrücklich.“, schloss der Präses der Augsburger Kongregation.

Der Adelsrieder Obmann ist zufrieden und motiviert

Der Adesrieder Obmann der Gruppe, Wofgang Ostermeier, zeigte sich überaus zufrieden: „Unsere ganze Vorstandschaft arbeitet unablässig daran, weitere Frauen und Männer für unsere Gemeinschaft zu gewinnen und wir treffen mit unseren Bemühungen auf offene Menschen. Das Bekenntnis zur Patronin Bayerns, zu Maria, ist etwas, für und mit dem sich für den Glauben begeistern lässt. Sie gibt Antworten auf viele Fragen, die sich uns im Alltag stellen; nicht nur Fragen des Glaubens.“ Dass 35 der über 50 neuen Marianen persönlich bei der Aufnahme waren, freue ihn zudem ganz besonders, hob Ostermeier hervor, denn das zeige, dass man sich ebenso in der Öffentlichkeit wie im Privaten zur Kongregation bekenne.
Die Gruppierung, die es seit 1875 in Adelsried gibt, ist heute so zahlreich wie sicherlich kaum in ihrer 142-jährigen Geschichte. Hierauf gelte es sich aber nicht auszuruhen, skizziert Obmann Ostermeier. Jetzt gelte es durch die monatlichen Konventgebete, durch Engagement in der Pfarrgemeinde und besonders im alltäglichen Leben die Prinzipien der Kongregation zu leben. „Eintracht und Liebe, Frohsinn und Scherz, Einigkeit und Fleiß, Religion und Tugend, so ist es auf unserer Fahne verewigt, so muss es unser Anspruch sein.“, fasst Ostermeier zusammen.
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