Inspektionsbesichtigung bei der Freiwilligen Feuerwehr Adelsried

Eine Gruppe bei der Personenrettung während der Einsatzübung (Foto: Freiwillige Feuerwehr Adelsried)
Alle drei Jahre werden die Feuerwehr im Freistaat Bayern durch die Kreisbrandinspektion besichtigt. Ziel ist es, den Zustand der Gerätschaften und Fahrzeuge sowie den Kenntnis- und Ausbildungsstand der Führungskräfte und Mannschaft zu überprüfen.
Am 04. April stellten sich die Feuerwehrdienstleistenden aus Adelsried den kritischen Augen des Kreisbrandinspektors Rainer Kuchenbauer und Kreisbrandmeisters Martin Metzger. Begleitet wurden diese durch die anwesende Bürgermeisterin und des zahlreich vertretenen Gemeindesrates.
Überprüft und kontrolliert wurde als erstes das Gerätehaus, die Fahrzeuge und Gerätschaften und im Anschluss die Dokumentation aller einsatzrelevanten Bereiche.

Die Einsatztaktik wurde im Rahmen einer gestellten Einsatzübung überprüft.
Hierzu wurde ein Verkehrsunfall zwischen Kruichen und Bonstetten auf Höhe der Kläranlage simuliert. Bei diesem Unfall wurde angenommen, dass ein mit 5 Personen besetzter PKW auf ein landwirtschaftliche Fuhrwerk (Güllefass) aufgefahren ist. Bei diesem Unfall wurde der Fahrer des PKW in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges mithilfe von Schere und Spreizer gerettet werden. Die anderen 4 Mitfahrer konnten mit leichteren Verletzungen das Fahrzeug verlassen und wurden durch die bereitstehende Jugendgruppe betreut. Aufgrund der Vielzahl an Verletzen wurde vom Einsatzleiter (1. Kommandant Markus Furnier) ein Verletztensammelplatz eingerichtet.
Ein weiterer Schwerpunkt war das beschädigte Güllefass. Hier trat, aufgrund des Unfalls, eine größere Menge Gülle aus. Die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges wurde damit beauftrag, dass Güllefass zu sichern, die Austrittstelle abzudichten und auslaufende Flüssigkeiten aufzunehmen.
Die Besatzung des Rüstwagens erhielt den Auftrag, eine Verkehrsabsicherung zwischen den Ortschaften zu erstellen um hier für ein sicheres Arbeiten an der Unfallstelle zu sorgen.

In der anschließenden Besprechung dankten Kreisbrandinspektor Rainer Kuchenbauer, Kreisbrandmeister Martin Metzger, sowie Bürgermeisterin Erna Stegherr Haußmann den Feuerwehrfrauen und –männern für das gezeigte Engagement und den wertvollen Dienst, den sie für die Allgemeinheit leisten. Besonders stolz sind alle auf die Jugendgruppe. Bei der letzten Besichtigung war keine Jugendgruppe vorhanden und nun ist eine Stammgruppe von 20 Jugendlichen aktiv.
Kommandant Markus Furnier bedankte sich sowohl bei seinen Kameraden für die geleistete Arbeit bei Übungen und Einsätzen, als auch bei den Gerätewarten für die vielen ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden, damit Geräte und Fahrzeuge jederzeit einsatzbereit sind. Ebenfalls dankte er der Kreisbrandinspektion und Gemeinde für die Unterstützung. Abgerundet wurde der Abend bei einer gemeinsamen Brotzeit.
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