60 Jahre JU im Augsburger Land – Ein Blick zurück für Kraft nach vorn

JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger (rechts) dankt Staatsminister a.D. Alfred Sauter (links) für die Festrede mit einem kleinen Präsent.
 
Gespräch der Generationen mit v.l. Landrat Martin Sailer, MdL a.D. Max Strehle, MdEP Markus Ferber, Kreisrat Matthias Neff und MdB a.D. Eduard Oswald

Landkreis Augsburg/Neusäß. Am vergangenen Samstag, dem 26. November 2016, konnte die Junge Union Augsburg-Land ihr 60-jähriges Jubiläum im Mini Autohaus in Neusäß feiern und neben den über 100 ehemaligen und aktiven JUlern auch ein großes Aufgebot an politischer Prominenz begrüßen.



„Wenn die JU einlädt, dann kommt die versammelte Prominenz“, konnte Staatsminister a.D. und ehemaliger JU-Landesvorsitzender Alfred Sauter, MdL, in seiner Festrede festhalten. Und Sauter hatte zweifellos recht, denn zum Jubiläum der JU Augsburg-Land nach Neusäß waren zahlreiche ehemalige und amtierende Mandatsträger gekommen; unter anderen Landrat Martin Sailer, MdL a.D. Max Strehle, Eduard Oswald, ehemaliger Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Hansjörg Durz MdB, Dr. Volker Ullrich MdB, MdEP Markus Ferber, Georg Winter MdL, Staatssekretär Johannes Hintersberger MdL, Dr. Hans Reichhart MdL, Carolina Trautner MdL und viele weitere bekannte Gesichter aus der Kommunalpolitik und Parteiarbeit.

Neusäß als Veranstaltungsort war kein Zufall, wie der JU-Kreisvorsitzende Ludwig Lenzgeiger in seiner Rede feststellte, denn der Kreisverband der Jungen Union Augsburg Land wurde am 14. Januar 1956 im Neusäßer Ortsteil Steppach, im Gasthaus „Fuchs“ gegründet.
Die Grußworte der erschienen Abgeordneten waren Ausweis für Anerkennung aber auch für die Rolle, die die Junge Union in der CSU-Familie einnimmt und ein großer Teil der Mandatsträger konnte hierbei auch auf seine oder ihre eigene Zeit in der JU zurückblicken. So sagte der JU-Landesvorsitzenden Dr. Hans Reichhart MdL: „Die JU ist keine Verbindung auf Zeit, sondern eine Zeit die verbindet.“ Anschließend sprach Carolina Trautner als Vorsitzende des CSU Kreisverbandes und beschrieb sehr treffend – „man hält zamm, insbesondere in unserer Region“ – wie der Kreisverband der Jungen Union im Augsburger Land funktioniert. Darüber hinaus sei für sie „die JU ein Lebensgefühl“ und trete dabei mit eigenen Ideen auf, wo sie „kein Blatt vor den Mund nimmt“. Hansjörg Durz sprach, sowohl als Abgeordneter im Bundestages als auch als ehemaliger stellvertretender Kreisvorsitzender der JU: „Danke für viele gemeinsame Veranstaltungen und danke, dass ihr so eine starke Marke im Augsburger Land seit“.

Neben den Worten des Lobes seitens der ehemaligen JUler, kamen Wünsche für die Zukunft aus den eigenen Reihen, vom Kreisvorsitzenden Ludwig Lenzgeiger: „Ich wünsche mir, dass unsere JU Augsburg-Land niemals – auch mit 120 Jahren – nicht in Rente geht, sondern, dass sie immer junge Menschen für Politik begeistern kann. Dass wir mit Mut, mit Bodenhaftung, Weitsicht und Freude Politik gestaltet. Wir leben im Augsburger Land in einem Landkreis der Möglichkeiten – das müssen wir bewahren und weiter ausbauen!“.
In seiner Festrede charakterisierte Alfred Sauter die Junge Union, die er mit acht Jahren als Landesvorsitzender fast wie kein zweiter kennt. Sie, die Junge Union Bayern, „ist und bleibt das Erlebnis in der Gemeinschaft“, so Sauter. Deshalb bestehe der größte Vorteil für junge Menschen auch in „den Verbindungen im menschlichen Bereich“, die man dort knüpfe. Ein Markenzeichen der JU sei zudem „die leidenschaftliche Auseinandersetzung mit der Sache“, woraus oft konkrete politische Handlungsansätze entstünden und daraufhin auch umgesetzt würden. Sauter wünschte der JU, „dass wir dranbleiben an der Sache und weitermachen!“.
Abschließend wurde in einem Gespräch der Generationen unter ehemaligen JUlern, Landrat Martin Sailer, Kreisrat Matthias Neff, Europaparlamentarier Markus Ferber, MdL a.D. Max Strehle, MdB a.D. Eduard Oswald, die Geschichte der JU wieder lebendig. Die ehemaligen JUler erzählten so manche Anekdote aus der Vergangenheit und es wurde deutlich, dass jeder JUler, ob ehemalig oder amtierend, seine ganz persönlichen Erlebnisse mit der JU verbindet.
Beim anschließenden Empfang mit musikalischer Begleitung der jungen Adelsrieder Musikantengruppe „Stubenattacke“ bestand schließlich noch die Möglichkeit, sich ausgiebig über die „gute alte“ und „schöne neue“ Zeit auszutauschen.
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