Diese Chance für die Jugend beim Schopf packen

JU Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger ermutigt die Kommunen, die Möglichkeit des bayerischen Einheimischenmodells zu nutzen.

Die Bayerische Staatsregierung konnte im Zuge ihrer Verhandlungen mit der Europäischen Kommission und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit einen Erfolg für das sogenannte „Einheimischenmodell“ erzielen. Die JU Augsburg-Land begrüßt diese Möglichkeit für die Landkreisgemeinden.



Der Verhandlungserfolg der Staatsregierung beim bayerischen Einheimischenmodell ist auch für den Landkreis Augsburg von großer Bedeutung, so der Kreisvorsitzender der JU Augsburg-Land Ludwig Lenzgeiger. Lenzgeiger betont: „Endlich herrscht für bayerische Gemeinden dahingehend Rechtssicherheit, unter welchen Bedingungen vergünstigtes Bauland an Einheimische vergeben werden kann. Die jahrelange Unsicherheit ist damit endgültig beendet und es gilt die Chance beim Schopf zu packen. Junge Menschen überall im Landkreis merken unmittelbar, wie schwierig es ist, sich in ihren Heimatorten eine Zukunft aufzubauen. Mit der Vergabe von vergünstigtem Bauland an Einheimische haben die Kommunen eine Steuerungsmöglichkeit, um vor allem jungen Familien den Erwerb von Wohnraum zu ermöglichen.“
Nur so sei es zu schaffen, langfristig die demographischen Herausforderungen zu bewältigen und einer zunehmenden Überalterung gerade auf dem Land entgegenzusteuern, so der Kreisvorsitzende weiter. „Durch die Festlegung klarer Vermögens- und Einkommensgrenzen wird garantiert, dass das Modell gerade die Zielgruppe erreicht, die darauf angewiesen ist. Besonders begrüßen wir als JU Augsburg-Land, dass neben dem Finanziellen sowohl die Anzahl der Kinder wie auch die Pflege von Angehörigen und das ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde Berücksichtigung finden.“, erläutert Lenzgeiger die Rahmenbedingungen.

Es gibt eine Lösung für das Problem

„Die Bayerische Staatsregierung hat hier ein effektives Instrument geschaffen, das es ermöglicht, der Jugend auf dem Land Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Wenn die Kommunen es ernst damit meinen, die jungen Erwachsenen in der Heimat zu halten, dann nutzen sie es.“, so Lenzgeiger abschließend.
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