JU startet in das Jahr der Richtungswahl

JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger (3.v.l.) mit den Mandatsträgern der CSU, dem Neusäßer Bürgermeister Richard Greiner (1.v.l.), der CSU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Carolina Trautner und dem Landrat des Landkreises Augsburg, Martin Sailer (4.v.l.)
 
Die CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Carolina Trautner spricht zur Kreis-JU.

Neusäß/Täfertingen. Traditionell am Dreikönigstag startete die Junge Union Augsburg-Land mit einem politischen Frühstück in das neue Jahr. Zu Gast waren gleich drei Mandatsträger: Die CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Carolina Trautner, der Neusäßer Bürgermeister Richard Greiner und Landrat Martin Sailer.

Der Saal beim traditionellen Neujahrsfrühstück der Jungen Union Augsburg-Land war voll. Denn der JU-Kreisvorsitzende Ludwig Lenzgeiger konnte zum Start in das politische Jahr mit der CSU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Carolina Trautner eine prominente Hauptrednerin begrüßen.

Zu Veranstaltungsbeginn ließ es sich der Neusäßer Bürgermeister Richard Greiner nicht nehmen, der JU in einem Grußwort einen guten und kraftvollen Start in das neue Jahr zu wünschen und die bayerische Politik kurz aus der Sicht der Kommunen zu beleuchten. Der Freistaat stehe exzellent da und mit einem starken Bayern im Rücken mache das Amt des Bürgermeisters ganz besondere Freude, da sich hieraus Gestaltungsspielräume ergeben würden. Bayern sei ein verlässlicher Partner der Städte und Gemeinden.

Gute Wünsche, aber auch eine Bitte, hatte der Landrat des Landkreises Augsburg Martin Sailer mitgebracht. „Wir müssen in diesem Jahr ganz klar zeigen, dass die CSU eine konservative Partei ist und immer war. Unsere konservativen Überzeugungen und die Politik, die wir auf deren Basis machen, sind Markenzeichen der CSU.“, so Sailer im Hinblick auf die im Jahr 2017 und in den folgenden Jahren anstehenden Wahlkämpfe.

Carolina Trautner griff die Themen, die ihre Vorredner kurz angeschnitten hatten, in ihrem Bericht zur politischen Großwetterlage in Bayern und Deutschland auf. „Die CSU nimmt die Ängste und Sorgen der Menschen sehr ernst. Wir haben in der Vergangenheit auch schon viel erreicht, was etwa die Flüchtlingsproblematik und die innere Sicherheit betrifft. Hier dürfen wir aber nicht nachlassen und unsere Forderungen weiterhin klar und deutlich formulieren.“

Die CSU habe in der Vergangenheit Wort gehalten und die Menschen könnten sich auch zukünftig darauf verlassen. Als Stichworte nannte sie hierzu Betreuungsgeld, Maut und Mütterrente. Ein löwenstarkes Bayern sei das Fundament für Deutschland. Hieran gelte es anzuknüpfen.
Die wirtschaftliche Stärke spiegle sich auch im Augsburger Land wieder, wo Vollbeschäftigung herrscht. Hand in Hand damit gingen solide Finanzen auf allen politischen Ebenen: „Nur wenn wir weiter solide wirtschaften, erhalten und schaffen wir Handlungsspielräume für die junge und nachkommende Generation“, führte die Landtagsabgeordnete weiter aus.

Zum Abschluss ihrer Ausführungen appellierte sie daran, Erreichtes nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Gerade im neuen Jahr sei es wichtig, die Werte und Grundüberzeugungen der CSU deutlich herauszustellen und im Dialog mit den Bürgern Bayern und Deutschland weiter zu gestalten. Wenn dies gelingt, könne man voller Zuversicht in die Bundestagswahl gehen.

Den Beifall der JU-Mitglieder schloss JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger mit einigen abschließenden Worten: „Wir haben es heute noch einmal deutlich gehört: Unsere Aufgabe in diesem Jahr wird es zum Ersten sein, immer wieder zu verdeutlichen, was die JU und die CSU durch unablässige harte Arbeit und dadurch, dass sie entgegen zahllosen Anfeindungen Rückgrat bewies, erreicht hat. Die CSU hält Wort und das gilt es in Worte zu fassen.“

Zum Zweiten allerdings sei es entscheidend, eben das klare Profil, das die CSU gezeigt hat, nicht aufzugeben. „Wir müssen in 2017 noch stärker als ohnehin klar machen, dass die CSU ihre Grundsätze nicht aufgibt, dass sie kein Akrobat im politischen Zirkus ist, sondern eine Partei der Werte und Überzeugungen. Die Senatswahl in Berlin hat mit Blick auf mögliche Konstellationen auf Bundesebene etwas ganz deutlich gemacht: 2017 wird eine Richtungswahl für die Bundesrepublik.“
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