JU trifft Jungpolitiker aus Kenia: „Ein Blick über den Tellerrand“

Die Gruppe der kenianischen Jungpolitiker mit Jonas Deuringer (1. v.r.), Ludwig Lenzgeiger (5. v.r.) und Heinz Liepert (8. v.r.) vor dem Augsburger Christkindlesmarkt

Augsburger Land. Im Rahmen eines Deutschlandbesuches, den das Afrikareferat der Hanns-Seidel-Stiftung organisiert hatte, nutzten Nachwuchspolitiker aller kenianischen Parteien die Chance, mit der Parteijugend der CSU ins Gespräch zu kommen und trafen sich mit dem JU-Kreisvorsitzenden Ludwig Lenzgeiger und dem Pressewart Jonas Deuringer.



„Es war wirklich eine große Freude, dass wir einen so besonderen Termin wahrnehmen konnten. Ein Treffen mit dem Nachwuchs der kenianischen Parteien ist wirklich eine ganz besondere Erfahrung und eine einmalige Möglichkeit, einen Blick über den Tellerrand ermöglicht zu bekommen. Natürlich beschäftigt die JU Augsburg-Land in erster Linie die Politik auf Landkreiseben, aber sich über kulturelle Grenzen hinweg auszutauschen und die Erfahrungen der Kenianer zu hören, war wirklich für beide Seiten ein großer Gewinn“, resümiert der Kreisvorsitzende Lenzgeiger des Treffen mit dem kenianischen Parteinachwuchs.

Möglich geworden war dieser interkulturelle Jugendaustausch im Rahmen eines über zweistündigen Treffens. Die Kenianer waren im Rahmen einer einwöchigen Delegationsreise nach Deutschland gekommen, die das Afrikareferat der Hanns-Seidel-Stiftung organisiert hatte, wo diese die Möglichkeit bekamen, Berlin, Bayern und eben auch das Augsburger Land kennenzulernen. Ihm sei es besonders wichtig gewesen, dass die Gäste auch ins Gespräch mit gleichaltrigen, politisch Interessierten, kämen, damit man sich auch über die politische Kultur der Parteinachwuchsorganisationen austauschen könne, um so Anregungen füreinander zu bekommen, so Klaus Liepert, Leiter des Afrikareferats der Hanns-Seidel-Stiftung.

„Es ist wirklich beeindruckend, wie engagiert sich die Jugend in Kenia für ihre Zukunft einbringt und die Diskussionen, die wir bei unserem Treffen führen konnten, haben uns nachhaltig beeindruckt“, so Jonas Deuringer, Pressewart der JU Augsburg-Land. „Die demokratische Kultur in Kenia ist wirklich lebendig und die Jugend tritt engagiert für ihre Ziele ein. Aber auch für Probleme herrscht dort ein Bewusstsein. Themen wie Korruption und zunehmende Migration nach Europa konnten wir mit den jungen Kenianern ebenso offen
besprechen wie die Art und Weise, wie die dortigen Jugendorganisationen in den sozialen Netzwerken arbeiten oder Mitglieder gewinnen“, so Deuringer weiter.
Ein abschließender Eindruck bleibe, so Lenzgeiger: „Wir haben in beiden Ländern jeweils eine sehr unterschiedliche Kultur, Sozialstruktur und Mentalität; aber bei all diesen Unterschieden, ist ein solcher Austausch mehr als wertvoll. Die JU konnte einerseits interessante Anregungen für die eigene Arbeit bekommen und uns wurde andererseits bewusst, dass es gerade im Hinblick auf die große Thematik der Frage nach Flucht und Vertreibung gilt, eng mit der Politik in Afrika zusammenzuarbeiten und diese verstehen zu lernen“, fasst der Kreisvorsitzende zusammen.
In diesem Sinne habe die JU auch vor, im neuen Jahr einen thematischen Schwerpunkt auf die Frage nach Ursachen und Lösungen für die Problematik von Flucht und Vertreibung zu legen und hierfür Veranstaltungen rund um das Thema „Afrika“ zu organisieren.
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