Junge Union Augsburg-Land fordert Senkung der Grunderwerbsteuer

Einsatz für das Eigentum. JU-Kreisrat Matthias Neff (l.) und Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger sprechen sich für eine Senkung der Grunderwerbssteuer aus.

Adelsried/Wehringen. Die JU Augsburg-Land spricht sich für die Senkung der Grunderwerbssteuer aus, um den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern. Nach Überzeugung des CSU-Nachwuchses darf die Senkung allerdings nicht auf Kosten der Kommunen und Landkreise vonstattengehen.

Die Junge Union Augsburg-Land spricht sich für eine Entlastung junger Familien beim Erwerb von Grundeigentum aus. „In den letzten Jahren erleben wir auch im Landkreis Augsburg-Land eine erhebliche Steigerung der Preise von Grundstücken, Wohnungen oder Häusern“, so Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender der Landkreis-JU. Daher fordert die Junge Union, dass auf allen politischen Ebenen Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den Erwerb von Wohneigentum gerade auch für junge Familien zu ermöglichen. Angesichts einer Eigentumsquote von 50 % im Freistaat Bayern bestehe auch hier noch deutliches Potential.
„Wir brauchen in Berlin die Einführung eines Baukindergeldes für junge Familien, aber auch der Freistaat Bayern muss im Rahmen seiner Möglichkeiten alles unternehmen, um den Erwerb von Wohneigentum zu fördern“, so Ludwig Lenzgeiger. Daher spricht sich der Kreisverband der Jungen Union Augsburg-Land dafür aus, im Freistaat Bayern die Grunderwerbsteuer von 3,5 auf 2,5 Prozent zu senken. „Wir erleben derzeit Rekordeinnahmen des Freistaats Bayern. Gerade deshalb besteht nunmehr die Möglichkeit, hier den Bürgern etwas zurückzugeben“, so Lenzgeiger.

Steuersenkung nicht zu Lasten des Landkreises und der Kommunen

Matthias Neff, JU-Kreisrat und Finanzfachmann, fügt hinzu: „Die Senkung der Grunderwerbssteuer ist zweifellos ein geeignetes Instrument, mit dem wir den Erwerb von Wohneigentum ermöglichen können. Uns ist aber durchaus bewusst, dass von den Einnahmen der Steuer auch die Kommunen und der Landkreis profitieren. Wir fordern daher außerdem, dass die Senkung der Grunderwerbssteuer nicht zulasten des kommunalen Finanzausgleichs geht, sondern der Freistaat diese Ebenen auf bestehendem Niveau weiterfördert. Dort ist das Geld gut angelegt.“

Hoffnung auf die Unterstützung der Heimatabgeordneten

Die JU Augsburg-Land hofft daher auf den Einsatz der örtlichen Vertreter im Landtag, die durch die Unterstützung der Initiative der JU Bayern einen großen Schritt in der Familienförderung in Bayern tun können und so Bayern noch attraktiver für die Jugend machen würden.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.