Mut und Zusammenhalt im Jahr der Landtagswahl

Staatssekretär Johannes Hintersberger, MdL im Großen Saal der Täfertinger Gaststätte Schmid vor den JUlern.
 
Der Landrat des Landkreises Augsburg Martin Sailer motiviert die JU für den Landtags- und Bezirkstagswahlkampf.

Neusäß/Täfertingen. Die Junge Union Augsburg-Land startete am Dreikönigstag traditionell mit einem politischen Frühstück in das neue Jahr. Zu Gast waren diesmal zwei Mandatsträger: Der Augsburger Landrat Martin Sailer sowie der Staatssekretär und Landtagsabgeordnete Johannes Hintersberger, mit einem Impuls zum Thema „Werte, Traditionen, Gemeinschaft: Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“.

Die rund 60 JUlerinnen und JUler, die zum Jahresbeginn zum traditionellen Neujahrsbrunch der Jungen Union Augsburg-Land gekommen waren, wurden mit kämpferischen und zuversichtlichen Worten belohnt.

Gute Bilanz im Landkreis

Nachdem der Landrat des Landkreises Augsburg-Land und Bezirksrat, Martin Sailer, knapp eine Bilanz des vergangenen Jahres in seinem Grußwort zog, kam er zu dem Schluss: „Wir haben uns jetzt neu aufgestellt, wir haben einen neuen Weg eingeschlagen und den gilt es jetzt konsequent und zielstrebig zu gehen. Ich bin davon überzeugt, dass wir auf diese Weise Erfolg haben werden und in alter Stärke das Beste für die Menschen erreichen können.“ Er wolle der JU Mut machen, ihre deutlichen Positionen auch in die Landtagswahl zu tragen. Man müsse sich im Augsburger Land wahrlich nicht verstecken. Allein mit der Universitätsklinik habe man ein Jahrhundertprojekt vorangebracht, so der Kommunalpolitiker.

Was hält unsere Gesellschaft zusammen?

Für den Hauptimpuls am Dreikönigstag war der Landtagsabgeordnete und Direktkandidat, Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger, MdL gekommen. Zum Thema seines Vortrages hatte er sich die Frage nach dem Zusammenhalt der Gesellschaft gestellt. „Was hält unser Gemeinwesen zusammen? Diese Frage ist heute wichtiger denn je, jetzt wo viele Selbstverständlichkeiten infrage gestellt werden“, so Hintersberger. Der Staatssekretär skizzierte in seinem Impulsvortrag die „Säulen unserer Gesellschaft“. „Das Ehrenamt, gerade auch das politische Ehrenamt, ist ein – wenn nicht das – Fundament Bayerns und der CSU. Wir müssen alles dagegensetzen, eine Funktionärspartei zu werden. Die fleißigen, arbeitenden Bürger, sie müssen immer Richtschnur und Grundlage unserer Politik sein“, so der Abgeordnete, in dessen Zuständigkeitsbereich auch die Ehrenamtsförderung im Ministerium fällt. Zudem sei das Thema Leitkultur zu nennen, wo durch das Grundsatzprogramm der CSU wie auch die Initiative der Staatsregierung eine breite Debatte angestoßen worden sei und konkrete Angebote gemacht wurden. „Die christlichen Werte, das sind die Richtwerte für heute und morgen. Da darf sich nicht geschämt und nicht gedruckst werden, sondern da muss sich bekannt werden. Gemeinsinn, Solidarität, Subsidarität, die Würde des Menschen, Freiheit und Verantwortung, das sind keine abstrakten Formeln, sondern politische Prinzipien“, so Hintersberger weiter. Dabei sei es ihm wichtig, dass das keine Frömmelei oder kirchliche Mission sei, sondern ein konkretes Angebot an die Menschen, ob nun christlich, muslimisch oder jeglicher anderer Couleur. „Politik mit Grundsätzen und einer Leitlinie, das muss unser Angebot an die Menschen sein. Das ist wirklich modern im politischen Allerlei. Unsere Losung heißt dabei: Zuversicht, Zusammenhalt und Mut für die Zukunft.“

Zuversicht und Lust auf Zukunft

Die motivierende Rede dankten Johannes Hintersberger die JUler mit langem Beifall. Ludwig Lenzgeiger, JU-Kreisvorsitzender, leitete mit einer abschließenden Einschätzung in den gemütlichen Teil über: „Die Zahlen stimmen im Augsburger Land und in Bayern. Nirgends in Europa sind für so viele Menschen die Chancen so gut wie in Bayern, ob es hier um Arbeit, Bildung oder allgemeine Lebensqualität geht. Für die Jugend steht dank der Politik der vergangenen Jahrzehnte im Augsburger Land die Welt offen. Jetzt müssen wir uns aber den neuen Problemen und Unsicherheiten der Menschen annehmen: Heimat, Kultur, Identität, Zusammenhalt in Gegenwart und Zukunft. Diese vermeintlich weichen Themen haben wir vielleicht nicht immer so beachtet, wie es nötig gewesen wäre. Jetzt gilt es zu liefern, wir sind dazu im Jahr der Landtagswahl motiviert, bereit und voller Zuversicht.“
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