Matratzenhärtegrad - Welcher Härtegrad ist der richtige? Matratzen Härtegrad über einen Konfigurator ermitteln

 
Matratzenhärtegrad
 
Matratzenhärtegrad ermitteln

Die Matratzen sind unterschiedlich Art. Diese Feststellung ist nicht nur bei unterschiedlichen Matratzen und Herstellern zu machen. Dies lässt sich ebenfalls bei den gleichen Modellen feststellen. Bereits bei der Herstellung werden kleine Unterschiede vorgenommen, die sich durch die verschiedenen Härten zeigen. Die Unterschiede zeigen sich in der Punktelastizität, Flexibilität und dem damit verbundenen Eigengewicht. Die Unterschiede zeigen sich allerdings nicht in der Größe und der Dicke. Die Matratzen werden generell in verschiedenen Größen, passend zu den Betten, und Stärken angeboten. Auf diese Weise kann jeder die Matratze wählen, die für das gewünschte oder bereits vorhandene Bett geeignet ist. Der Härtegrad wird bei allen Arten von Matratzen aufgelistet, unabhängig davon ob eine

• Kaltschaummatratze
• Latexmatratze
• Viskoelastische Matratze
• Bonell Federkernmatratze
• Taschenfederkernmatratze
• Tonnentaschenfederkernmatratze


in die engere Auswahl genommen werden soll. Generell gilt es zu beachten, dass die Härtegrade und die damit verbundenen Körpergewichte nicht einheitlich sind, sondern verschieden ausfallen.

Auswirkungen des falschen Härtegrades


Unabhängig davon, ob dich persönliche Vorliebe eine harte oder weiche Schlafunterlage ist, sollte keinesfalls ein falscher Härtegrad gewählt werden. Die Auswirkungen des falschen Härtegrades machen sich oftmals erst nach einiger Zeit bemerkbar. Die Schäden zeigen sich vor allem auf lange Sicht und können dabei schwerwiegend ausfallen. Zu Problemen kommt es sowohl bei einer zu weichen, wie auch einer zu harten Matratze. Die Elastizität und die dennoch vorhandene Stützkraft sind auf die unterschiedlichen Körpergrößen und Gewichte ausgelegt. Dabei ist es notwendig, dass die Körperpartien in die Matratze einsinken können und somit eine gerade Körperhaltung entsteht.

Vor allem bei Seitenschläfern ist diese Eigenschaft und die richtige Härte unerlässlich. Ist die Matratze zu weich, sinkt der Körper zu tief ein, da die Stützkraft nicht stark genug ist. Dabei hängt die Wirbelsäule auf eine Seite durch, die jeweilige Seite ist davon abhängig auf welcher Seite aktuell geschlafen wird. Diese Problematik ist ebenfalls bei Bauchschläfern und Rückenschläfern festzustellen. Ist der Härtegrad zu hoch, bekommt die Wirbelsäule eine S-Form zur Seite, da die Körperpartien unregelmäßig einsinken. Die Schäden machen sich meist schnell durch Verspannungen und den damit verbundenen Schmerzen bemerkbar. Weitere Beschwerden können Druckstellen beispielsweise an der Schulter sein, Durchblutungsstörungen und Rückenschmerzen. Sollte eine zu harte oder weiche Matratze den Dauerzustand darstellen, können die Schmerzen chronisch werden.

Optimalen Härtegrad bestimmen


Der richtige Härtegrad kann ungefähr durch das Körpergewicht bestimmt werden. Letztendlich ist entscheidend, dass die Wirbelsäule bei der Seitenlage eine gerade Linie bildet. Um die Einschätzung bestmöglich ohne Probeliegen und Probeschlafen treffen zu können, wird in erster Linie auf das jeweilige Körpergewicht geachtet. Im Weiteren wird ein Blick auf die Körpergröße und das Verhältnis beider Bereiche geachtet. Trotz der Abweichungen zwischen den Herstellern, lassen sich zu den verschiedenen Härtegraden ungefähre Körpergewichte zuordnen. So wird die H1 bis zu 60 Kilogramm empfohlen und ist entsprechend weich. H2 gilt als mittel und sollte bei einem Gewicht zwischen 60 und 80 Kilogramm gewählt werden. H3 ist ein weiterer Klassiker, der den Namen hart trägt und bis 100 Kilogramm geeignet ist. Bei diesen Stufen handelt es sich um die drei Klassiker, die bei allen Matratzen zu finden sind. Die Liste der Härtegrade reicht bis zur Stufe 5, die für ein Gewicht von über 130 Kilogramm als optimal empfohlen wird.

Je schwerer eine Person ist, desto schwieriger kann die Suche nach der passenden Härtestufe sein, da sich viele Hersteller ausschließlich auf das Mittelfeld bis zur Stufe 3 konzentrieren. Seltener zu finden ist die zusätzliche Angabe des BMI, was den Körperindex und somit das Verhältnis zwischen Größe und Gewicht zum Ausdruck bringt. Dabei wurde die Überlegung angestellt, dass die Punktbelastung bei größeren Menschen meist geringer ausfällt. Mit diesem Wissen, kann jeder Mensch die richtige Entscheidung passend zu seinem Körper treffen. Vereinzelt wirkt sich das Schlafverhalten ebenso auf den Härtegrad aus. Da dieser Anteil jedoch sehr gering ist, ist dieser nicht unbedingt zu berücksichtigen, solange auf die anderen beiden Bereiche geachtet wird.

Hilfe bei der Härtegradermittlung


Wer sich dennoch unsicher ist und Angst vor einem Fehlkauf hat, kann auf Hilfe im Internet zurückgreifen. Um den richtigen Matratzen Härtegrad ermitteln zu können, kann mittels einem Konfigurators der Härtegrad berechnet werden. Dabei sind mehrere Angaben zu machen zu denen unter anderem die Körpergröße und das Gewicht zählen. Des weiteren ist anzukreuzen, ob eine weiche oder harte Unterlage bevorzugt wird und überwiegend in Bauch-, Rücken- oder Seitenlage geschlafen wird. Zuletzt gilt zu beantworten, ob bereits Rückenschmerzen bestehen. Im ersten Teil wird der BMI und der damit verbundene Härtegrad berechnet. Durch die Beantwortung der weiteren Fragen kann es unter Umständen zur Korrektur kommen.

Es werden beide Werte angezeigt, die jeweils als Empfehlung anzusehen ist. Die letztendliche Entscheidung muss nach wie vor der Käufer treffen, der die Matratze später nutzen möchte. Die Schlafposition beeinflusst den Härtegrad am Meisten und kann dementsprechend zu einer Anpassung führen. Das Ziel dieser Einstellungen und Fragen ist, dass der perfekte Härtegrad für den individuellen Nutzer gefunden und diesem ein erholsamer Schlaf ermöglicht wird. Je nach Anbieter und Punkt der Forschungen kann es zu Veränderungen und Ausweitungen der Fragen kommen. So wurde beispielsweise die Frage nach dem Alter, ob die betreffende Person über 60 Jahre alt ist, zur Frageliste aufgenommen.

Fazit: Härtegrad zur optimalen Schlafposition


Mit wenigen Überlegungen und vor allem dem ehrlichen Beantworten aller notwendigen Fragen, lässt sich mühelos der Härtegrad bestimmen. Ob Jung oder Alt, mit der passenden Matratze und vor allem mit dem richtigen Härtegrad ist ein erholsamer Schlaf garantiert. Auch wenn die ersten Nächte ungewohnt sein sollten, ist zu bedenken, dass der Erhalt der Gesundheit und die Regeneration des Körpers das A und O für kraftvolle Tage sind. Jeder Mensch hat seine eigenen Angewohnheiten und Vorlieben. So schläft der eine lieber auf dem Rücken, andere hingegen vor allem auf der Seite. Unabhängig von der Schlafposition sollte die Matratze an alle Gegebenheiten angepasst sein. Der Härtegrad wird bei allen Arten von Matratzen angeboten. Somit bleibt die Auswahl nach wie vor bestehen. Vor allem bei Kindern und älteren Menschen sollte zusätzlich auf einige Details geachtet und die optimale Stufe noch ernster genommen werden. Während Kinder noch sehr empfindlich sind, leiden ältere Menschen generell an körperlichen Beschwerden und erholen sich deutlich langsamer. Auf den Preis wirkt sich der Härtegrad nur geringfügig aus.
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