Ein Ort zum Wohlfühlen für Mensch und Tier

Marxheim: Sankt Johannes |

Der Bezirk des katholischen Frauenbundes im westlichen Landkreis und Zusamtal besuchte in Marxheim die Stiftung Sankt Johannes, im Volksmund schlicht "Schweinspoint" genannt. Die Frauen konnten hautnah erleben was es hier bedeutet Gemeinschaft zu pflegen und in Gemeinschaft das Leben zu gestalten. Hier wird Menschen mit Handicap, der von Ihnen benötigte Lebensraum geschaffen. Sie werden begleitet selbständig und eigenbestimmt aktiv zu sein.

Davon konnten sich die Besucherinnen in den verschiedenen Werkstätten, wie z. B. der Schreinerei, der Schlosserei, der Verpackung und der Wäscherei ein Bild machen.
Einige Klienten, wie die Bewohner hier genannt werden, dürfen und können in der stiftungseigenen Gärtnerei oder im Bauernhof "Johanneshof" mit den Tieren arbeiten. Dass dabei Tier- und Menschenwohl an erster Stelle steht war wohltuend überall, besonders in den Ställen zu erleben.
Hier liegen die Schweine mit viel Platz auf Stroh, ebenso die Rinder, deren ebene Laufflächen und das sogenannte "Tretmistsystem" die Liegeflächen sauber und trocken halten. Außerdem wurden glückliche Hühner, Pferde, Esel und Ziegen gesichtet.
Beim Mittagessen im Diepoldzentrum konnte man sich von der guten Qualität der "Johanneshofprodukte" überzeugen.
Weiter ging es zum Schloss Leitheim, der ehemaligen Sommerresidenz der Äbte des nahegelegenen Klosters Kaisheim, das in Rahmen einer sehr interessanten Führung erkundet wurde. Dabei verdient besondere Hervorhebung einer der bedeutendsten Freskenzyklen des süddeutschen Rokoko, gestaltet von Gottfried Bernhard Götz. Überrascht hat auch, dass, bis zum Jahr 1770 an den Donauhängen ertragreicher Weinbau (in Spitzenjahren bis 50.000 Liter Wein) betrieben wurde. Mit einem traumhaften Blick auf die sonnig-herbstliche Natur, auf die Donau, die Weinhänge und der anschließenden Einkehr zu Kaffee und Kuchen im "Weingärntnerhaus" endete dieser informative Tag.
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