Erntedank und Patrozinium in Violau

In der Wallfahrtskirche Violau steht das dort verehrte Gnadenbild. Foto: Benedikt Kretzler


Die Pfarrei Violau feiert am Sonntag, 2. Oktober, gleich doppelt, denn zeitgleich mit dem Erntedankfest feiert es das Patrozinium der Wallfahrtskirche St. Michael.

Die Wallfahrtskirche in ihrer heutigen Gestalt geht auf das Jahr 1620 zurück. Ihre Erbauer sind David und Georg Höbel und Jeremias Nägelin. Bodenfunde einer frühchristlichen Basilika bestätigen aber, dass Violau, die "Veilchenau", schon seit langer Zeit eine Stätte des Gebetes ist. Spätestens seit 1466 ist die Marienwallfahrt nach Violau verbürgt. Im Jahr 1688 kam das heute noch verehrte Gnadenbild in die Kirche. Während der Säkularisation verhinderte Pius Mozet den Abriss der Kirche. Seit 1844 ist Violau eine eigene Pfarrei.

Dem Anlass entsprechend übernimmt der Wallfahrtschor unter Leitung von Ludwig Schiller die musikalische Gestaltung mit der Messe in G-Dur von Franz Schubert. Wallfahrtspfarrer Thomas Pfefferer wird den Festgottesdienst zelebrieren. Einige örtliche Vereine tragen ihre Fürbitten vor. Der Pfarrgemeinderat bietet nach der Messe Minibrote an.

Um 17 Uhr wird der Festtag mit einer Rosenkranzandacht abgeschlossen. Hierbei sorgt der "Buchdorfer Zweigesang" für den musikalischen Rahmen. (oh)
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