Feuerwehr Neumünster: Zwölf neue Ehrenmitglieder

Die Feuerwehr Neumünster hat 149 Mitglieder, aber keine Neuzugänge im vergangenen Jahr. Die Aufgaben der Feuerwehr seien mehr als nur Retten und Löschen, so der Bürgermeister.

Bei der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neumünster berichtete Erster Vorsitzender Rainer Klaus, dass der Verein aktuell 149 Mitglieder zählt.

Mit dem Aufstellen des Maibaumes gab es Probleme, denn bei einer Nachtaktion wurde er von den Wehrmännern aus Zusamzell entwendet. Nach schwierigen Verhandlungen bekamen sie ihn für eine Ablöse zurück. Klaus erinnerte an die Florianwallfahrt nach Violau, das gemeinsame Dorffest, das Feuerwehrfest in Welden, den Kameradschaftsabend sowie den Nikolausbesuch. Auch bei elf runden Geburtstagen feierte die Wehr mit. In seiner Vorschau berichtete er von Renovierungsarbeiten an Gruppenraum und Werkstatt der Feuerwehr. Dankesworte richtete er an alle, die mithelfen das Vereinsleben zu gestalten.

Zwölf neue Ehremitglieder wurden ernannt: Anton Fritz, Pius Gassner, Franz Heinle, Xaver Ketterle, Franz Micheler, Michael Reitenberger, Norbert Seehuber, Alfons Steppe, Bernhard Steppe, Otto Vogg, Fritz Weldishofer und Heinrich Wollmann.

Erster Kommandant Joachim Findler teilte der Versammlung mit, dass 34 Aktive ihren Dienst verrichten und sie von schwierigen Einsätzen verschont blieben. Er bemängelte, dass es keinen Nachwuchs in der Wehr gebe. Neben drei Schulungsabenden gab es eine Einsatzübung in Eppishofen und einen Fehlalarm wegen angeblichem Hochwasser. Zur besseren Koordinierung erhielten die Wehr drei neue Digital-Handsprechfunkgeräte. Auch an die anstehende Maschinenschulung und Leistungsprüfung erinnerte Findler.

Bürgermeister Bernhard Walter bedankte sich bei der Feuerwehr, deren Arbeit heute nicht mehr nur aus Retten und Löschen bestehe. Die Ausrüstung und Einsätze seien früher ganz anders gewesen. Die gemeinsam angestrebten Ziele zu verwirklichen, mache die Wehr heute stark. Feuerwehrauto, Trockenturm und Löschwasserbehälter seien heute nicht mehr wegzudenken. Besonders legte er der Feuerwehr ans Herz, dass sie um den Nachwuchs bemüht sein sollen. Walter bedankte sich für die Arbeiten und die Mitfinanzierung zum Einbau eines neuen Tores am Feuerwehrhaus.
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