Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah

Langweid am Lech: Lechmuseum | Das erfuhr der Bezirk des Kath. Dte. Frauenbundes im westlichen Landkreis Augsburg u. Zusamtal bei seiner Expedition nach Nordendorf zur Käserei Reißler und beim Besuch des Lechmuseums in Langweid.

Bei einem Käseseminar erfuhren die Teilnehmerinnen alles über die traditionelle handwerkliche Käseherstellung. Im Unterricht wurden die Geschichte des Käses, die verschiedenen Reifestufen, die Reifedauer, die verschiedenen Arbeitsschritte bis zum fertigen Produkt, der Fettgehalt, die Laktose und noch viel mehr behandelt. Danach wurde der Käse bei einer Verkostung mit allen Sinnen erlebt und genossen.

Ein Technikabenteuer wartete auf die Besucher dann im Lechmuseum in Langweid.
Während drinnen die Turbinen brummten gelangte man über eine Treppe zu zwei freundlich gestalteten Ausstellungsebenen, die die Geschichte des Lechs, die wirtschaftliche Nutzung und seine Tier- u. Pflanzenwelt erläuterten. Schau-Schubladen zum Aufziehen, Touchscreens zum Wischen und Texttafeln zum Aufklappen lockerten die Informationen auf. Ein Lechfilm nahm die Betrachter mit auf eine Reise vom Ursprung des Flusses bis zu seiner Mündung in die Donau.
Danach kam man in das Herz des Kraftwerks. Hier verwandeln drei moderne Turbinen die Kraft des Wassers in Elektrizität. Die trocken gelegte Schauturbine aus dem Jahr 1907 ist für Besucher zugänglich. Die Tuchfühlung mit dem schwarzen Ungetüm und die blaue Illuminierung war ein einzigartiges Erlebnis. In Deutschland gibt es keine zweite begehbare Turbinenkammer dieser Art.
Den Abschluss bildete in den Außenanlagen ein Holzfloß, dass an den regen Floßverkehr auf dem Lech vergangener Tage erinnern soll. Kaum zu glauben, dass damit Waren von Füssen bis an die Donau verschifft wurden und dies auch zur Beförderung von Menschen genutzt wurde.
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