6. Ustersbacher Bier.Sommer.Festival 2016

Das Festivalgelände (Foto: Ingo Dumreicher)
 
Diese feschen Besucher in Tracht kamen von Augsburg und Königsbrunn nach Ustersbach zum Bier.Sommer.Festival. (Foto: Ingo Dumreicher)
Sanfte Songs und wilde Beats unterm Sternenzelt: In gewohnt schöner Atmosphäre unter dem dann wieder klaren Sternenhimmel ging am Samstagnacht das 6. Ustersbacher Bier.Sommer.Festival zu Ende. Davor wurde aber erstmal ekstatisch abgetanzt.

Headliner am Samstag waren „Russkaja“. Der energiegeladene Frontmann Georgij Alexandrowitsch Makazaria brachte mit seinem „Psycho-Traktor“ die Menge in Bewegung und sein immer wieder ertönender Urschrei „Ustersbach“ ließ die Mauern der Brauerei zittern.

Ein kurzer, heftiger Regenschauer hatte kurz vor dem Auftritt der russisch-österreichischen Band für ein Wechselbad der Gefühle bei sowohl den Gästen also auch den Veranstaltern gesorgt. Doch tat das der Stimmung keinen Abbruch – im Gegenteil! Brauereichefin Stephanie Schmid am Mikrofon: „Zu einem richtigen Open Air gehört wohl auch ein richtiger Regenguss!“ Alexandra Gastel aus Fischach dazu lachend: „Nein, ganz richtig wär´s, wenn wir bis zu den Knöcheln im Dreck stehen würden. Das fehlt noch!“

Sounds zum Träumen und flockiger Rock


Nach „Russkaja“ ging es nahtlos weiter mit erstklassigem Cover-Rock zum Abtanzen mit “The Rock“, die eine große Fangemeinde mit nach Ustersbach gebracht hatten. Die vier Vollblut-Musiker hatten schon ein Jahr lang auf den Auftritt beim Ustersbacher Festival hingefiebert, nachdem sie im Vorjahr bedingt durch einen Unfall ihres Schlagzeugers nicht auftreten konnten.

Aber auch die weiteren Acts konnten sich sehen und hören lassen. Opener „Wo is Kai!?“ hatte starke deutsche Texte mitgebracht. Sehr stimmig dazu die Moderation von Frontmann Sebastian Frisch zu den Geschichten und Erfahrungen, die hinter den Texten stecken. Dazu Sounds zum Träumen.

Ganz anders dann „Monaco F“ - bekennender Bajuware mit ausgesprochen frecher Klappe. Seine gekonnt gerappten Texte zu den Eigenarten und Eigentümlichkeiten der bayerischen Seele waren allesamt eine Punktlandung.

Diese Punktlandung hatten auch „The Seer“ am Freitagabend. Die Live-Profis hatten neben einer großen Fangemeinde eine Menge neuer Songs und bekannter Lieder im neuen Gewand mitgebracht und zeigten, dass es Ihnen auch nach 25 Jahren Bandgeschichte immer noch einen Riesenspaß macht, mit den Fans „gemeinsame Sache“ zu machen. Einziger Unterschied zu früher: War es früher noch ein Lichtermeer aus Feuerzeugen, so kommen heute Handys zum Einsatz.

Zuvor hatten Opener „Crash Crew“ mit flockigem Rock´n´Roll schon stimmig das Festival eröffnet, bevor „Lenze und de Buam“ mit feinfühligen Liedern auf einen schönen Abend in Ustersbach eingestimmt hatten.

Im Leder-Workshop konnten Arm- und Halsbänder gestaltet werden, und aus Kassel war Top-Schnellzeichnerin Lucy Hobrecht angereist, um zahlreiche Gäste mit flinkem Strich zu portraitieren.

Festivalorganisator Josef Geh – im „wahren Leben“ Technikchef der Ustersbacher Brauerei - heimste viel Lob ein für seine gelungene Musikauswahl. „Coole Bands“, “Hammer-Musik“ und ähnliches war immer wieder zu hören - und auch die stimmungsvolle Gestaltung des Festivalgeländes mit Landbier- und Witaquelle-Lounge fand großen Anklang.

Rüdiger Stadler aus Pfaffenhausen – selbst Musiker: „Das Bier.Sommer.Festival ist ein wirklich tolles Festival. Das Gelände war super hergerichtet und alles war top organisiert.“

Verena Finger mit Partner Christoph Harsch: "Ein tolles Fest für alle Sinne! Nette Leute und tolle Musik, wir sehen uns nächstes Jahr sicher wieder hier!“

Einige Gäste waren mit dem Wohnmobil angereist – eine gute Möglichkeit, beide Tage des stimmungsvollen Festivals zu genießen. (pm/sos)
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