Als Diabetiker gut zu Fuß


Am 28. Juni - genau in der Mitte des Jahres - ist der Tag des Fußes. Füße brauchen Pflege, schließlich müssen sie den Körper ein Leben lang tragen. Gutes Schuhwerk ist die Basis für gesunde Füße. Eine ordentliche Durchblutung verhindert Venenleiden und beugt Diabetes vor. Medizinische Fußpfleger helfen bei Hornhaut, bei eingewachsenen Zehennägeln und Hühneraugen.

Das sogenannte diabetische Fußsyndrom ist ein Schreckgespenst für alle, die unter der Zuckerkrankheit leiden. Es kann eine Folge von Nervenschäden, sogenannten Neuropathien, sein, die auf dem Diabetes mellitus beruhen und sich meist zuerst in den Füßen durch Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Brennen oder Taubheit bemerkbar machen. Im schlimmsten Fall führt das diabetische Fußsyndrom zur Amputation - in Deutschland passiert dies laut Deutscher Diabetes Gesellschaft (DDG) rund 50 000 Mal pro Jahr. Damit es nicht soweit kommt und Diabetiker gut zu Fuß bleiben, haben Experten eine Reihe hilfreicher Tipps für das Alltagsleben zusammengestellt.

Schützende Schuhe

Vor allem im Sommer ist Vorsicht geboten, da es vielfältige Verletzungsgefahren gibt. Das gilt besonders für Menschen, deren Füße schon durch eine Neuropathie geschädigt sind. Ihr Schmerzempfinden ist meist gestört. Betroffene merken nicht, wenn der Sand oder die Fliesen, über die sie barfuß laufen, durch die Sonne glühend erhitzt wurden. So entstehen schnell Brandblasen. Oder man zieht sich einen Splitter zu, der zu einer schlecht verheilenden Wunde führt. Gefährlich sind auch offene Schuhe wie Sandalen, in die leicht kleine Steinchen hineingeraten und die Haut dauerhaft verletzen können. Deshalb raten Diabetologen zu schützenden Schuhen mit einer dicken, dämpfenden Sohle.

Pflege von innen

Zum einen sollte man sich also äußerlich um die Füße kümmern, diese regelmäßig kontrollieren und pflegen. Aber auch innerlich lässt sich etwas für die hochsensiblen Nerven in den Füßen tun, etwa durch die Einnahme eines Präparats mit Benfotiamin, einer Vorstufe des Vitamins B1. Das Provitamin ist beispielsweise enthalten in "milgamma protekt", das es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Es wird in wesentlich höheren Konzentrationen vom Körper und den Nerven aufgenommen als herkömmliches Vitamin B1, was eine wichtige Voraussetzung für die Wirksamkeit ist. Denn viele Diabetiker leiden an einem ausgeprägten Vitamin-B1-Mangel, der Neuropathien verursachen kann. Benfotiamin gleicht diesen nervenschädigenden Vitamin-B1-Mangel wirksam aus. Auch Symptome der Neuropathie, wie ein Kribbeln oder Brennen in den Fü
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