AOK-Beirat: Helmut Jung im Vorsitz

Augsburg: AOK | Pressemitteilung:

Zum Jahresbeginn hat turnusgemäß der Vorsitz im Beirat der AOK-Direktion Augsburg gewechselt: Helmut Jung, Vertreter der Versicherten, hat vom Arbeitgebervertreter Dr. Peter Holme für dieses Jahr die Leitung des Gremiums übernommen. „In diesem Jahr können die rund 168.000 Versicherten der AOK Augsburg von einer ganzen Reihe neuer und erweiterter Leistungen profitieren“, so Helmut Jung.

Die Selbstverwaltung hat zusätzliche Vorsorgeleistungen in der Satzung festgelegt. So wird die professionelle Zahnreinigung ab diesem Jahr nicht erst ab 25 Jahre, sondern bereits für Versicherte ab 18 Jahre und nicht nur alle zwei Jahre, sondern jeweils einmal pro Jahr bezuschusst. Eine Leistungserweiterung gibt es auch bei der Versiegelung der vorderen Backenzähne, den sogenannten Prämolaren. Diese Kariesprophylaxe für das bleibende Gebiss gilt jetzt für alle Versicherten bis 17 Jahre, statt bis 14 Jahr. Für Schwangere übernimmt die AOK die Kosten für Folsäure-, Magnesium- und Eisenpräparate auf Privatrezept. Wer während der letzten Wochen der Schwangerschaft die Hebammenrufbereitschaft nutzt, erhält dafür einen Kostenzuschuss. Zu den neuen Angeboten gehört jetzt auch die Tollwutimpfung bei Auslandsreisen.
Das erweiterte Vorsorgepaket bietet – zusammen mit Gesundheitskursen – Leistungen im Wert von bis zu 250 Euro im Jahr. „Die Versicherten können selbst entscheiden, welche Angebote sie aus dem Vorsorgepaket abrufen möchten“, so Jung.

Zu den neuen gesetzlichen Leistungen der größten Krankenkasse im Freistaat zählen unter anderem eine bessere Notfallversorgung und Pflege an Krankenhäusern, der Rechtsanspruch auf ärztliche Zweitmeinung bei bestimmten planbaren Operationen und Erweiterungen der Kinder- und Jugenduntersuchungen bis zum 18. Lebensjahr. Die AOK investiert in die Gesundheit ihrer Versicherten: Im Haushaltsplan 2016 der AOK Bayern sind dafür 14 Milliarden

Euro vorgesehen. Rein rechnerisch entfallen damit auf die AOK in Augsburg über 540 Millionen Euro. Die größten Ausgabenblöcke der Direktion sind die Krankenhausbehandlung mit 182 Millionen Euro, ärztliche Behandlung mit 90 Millionen und Arzneimittel mit fast 80 Millionen. Insgesamt sind das rund 65 Prozent der Leistungsausgaben. Das ergibt sich aus dem voraussichtlichen Rechnungsergebnis der AOK für das Jahr 2015.
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