Die eigene unternehmerische Nachhaltigkeit messen

Unternehmerische Verantwortung ist ein Thema der Wirtschaftsförderung des Wirtschaftsraums Augsburg. Mit dem „CSR-Barometer“ können sich regionale Unternehmen nun einen schnellen Einblick zum Stand der eigenen CSR-Aktivitäten verschaffen. Handlungsempfehlungen zeigen Unternehmen auf, wie einzelne Themenstellungen bearbeitet werden können. Unter www.csr-barometer-A3.de steht das Angebot kostenfrei zur Verfügung.

Konkurrenz um die besten Köpfe, die Verknappung unserer globalen Ressourcen, eine kritischere Gesellschaft – es gibt zahlreiche Gründe für nachhaltiges Handeln von Unternehmen. Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH beschäftigt sich im Geschäftsbereich Regionalmanagement unter anderem mit dem Themenfeld „Nachhaltiges Wirtschaften“. Die Sensibilisierung für unternehmerische Verantwortung oder CSR (Corporate Social Responsibility) und deren Kommunikation ist dabei ein wichtiges Augenmerk. Gleichzeitig sollen regionale Angebote Unternehmen näher gebracht werden. Das CSR-Barometer ist hierbei ein erster Baustein.

Der kurze Online-Selbstcheck bietet die Möglichkeit, die eigenen CSR-Aktivitäten zu messen und mit anderen Unternehmen zu vergleichen. Nach Beantwortung der Fragen gibt es eine Ergebnisauswertung sowie Tipps und Anlaufstellen zu Bereichen, in denen das Unternehmen noch nicht aktiv ist. Die Fragen drehen sich um die CSR-Handlungsfelder Mitarbeiter, Umwelt, Markt und Gemeinwesen. Zudem wird abgefragt, wie stark CSR-Kommunikation betrieben wird. Die Teilnahme ist kostenlos und es ist keine Anmeldung oder Registrierung notwendig. Die erfassten Daten sind anonym und werden nicht einer Person oder einem Unternehmen zugeordnet. Der Test dauert ca. 10 Minuten.
Das CSR-Barometer ist im Rahmen einer Masterarbeit an der Universität Augsburg entstanden. Bereitgestellt wird das Tool von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, der regionalen Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg und der Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg.

Hintergrund: Verpflichtung zur Berichterstattung für größere Unternehmen
2014 haben die Mitgliedstaaten der EU eine Richtlinie zur Erweiterung der Berichterstattung von Unternehmen ab 500 Mitarbeitern beschlossen. Künftig müssen in Geschäftsberichten Tätigkeiten im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) mit kommuniziert werden. Auch für kleine und mittelständische Unternehmen lohnt es sich, die eigenen Aktivitäten im Bereich CSR sowie deren Kommunikation näher unter die Lupe zu nehmen.
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