Die legendärsten Spieler des FC Augsburg aller Zeiten

Das Vermächtnis von Helmut Haller (links) und Uli Biesinger besteht beim FCA auch noch heute. (Foto: Quelle: http://www.n-tv.de)

Auch wenn offiziell erst seit einigen Jahrzehnten bestehend, hatte der FCA das Glück, eine Reihe legendärer Spieler zu haben, die das Vereinstrikot trugen.

Helmut Haller

Für viele beginnt und endet der Fußball in Augsburg mit Helmut Haller. Nach dem Beginn seiner Karriere beim BC Augsburg von 1957-62 spielte er ab 1973 unter großem Jubel beim neu gebildeten FC Augsburg.


Obwohl es sich "nur" um eine Mannschaft der 2. Spielklasse handelte, sorgte sein Bekanntheitsgrad dafür, dass bei einem Spiel bis zu 90.000 Zuschauer den Weg in das neue Olympiastadion fanden, auch heute noch eine der höchsten Besucherzahlen aller Zeiten. Haller konnte mit den Vereinen BCA/FCA 179 Spiele absolvieren und hatte 33 Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft, mit der er an drei Weltmeisterschaften teilnahm.

Karl-Heinz Riedle

Auch wenn Karl-Heinz Riedle in seinem Leben an vielen Orten viel Großartiges geleistet hat, war es in Augsburg, wo seine fast 20-jährige Karriere ins Rollen kam. Riedle trat dem FCA als 18-jähriger in der Bayernliga bei und erzielte dort 31 Tore in 80 Spielen.

Zwanzig dieser Tore schoss er in der Saison 1985/86, was ihm zu einem Platz in der deutschen U21-Mannschaft und zu einem Vertrag mit dem Bundesligaverein SpVgg 1890 Berlin verhalf. Zwei Jahre später wurde der fantastische Stürmer mit Werder Bremen Meister. Und vier Jahre später dann schon Weltmeister.

Sascha Mölders

Auch wenn dieser Spieler beim Club oft mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, erzielte Sascha Mölders einige der wichtigsten Tore für Augsburg. Dem Club in der ersten Saison in der 1. Bundesliga beitretend, erzielte Mölders im ersten Spiel zwei Treffer gegen den SV Freiburg.

In diesem und im nächsten Jahr erzielte er für Augsburg die meisten Treffer, wenn er auch nicht die gesamte Saison mit dabei sein konnte. Sein bekanntestes Tor für den Club erzielte er am 5. April 2014. In der 30. Minute erzielte Mölders gegen Bayern München ein Tor, was für die Bayern das Ende einer Erfolgsstrecke von 53 Spielen ohne Niederlage bedeutete. Das war eine Riesenüberraschung, da Augsburg mit einer Quote von 6,14 bei den vielen Sportwettenanbietern in Deutschland klar als Außenseiter gehandelt wurde.

Ulrich Biesinger

Ulrich Biesinger, der jüngste Spieler der Gewinnermannschaft bei der WM 1954, konnte auf eine lange und erfolgreiche Karriere bei Augsburg zurückblicken, in der er 265 Spiele absolvierte und dabei 149 Tore erzielte.

Nach mageren 4 Jahren in Reutlingen kehrte Biesinger 1964 nach Augsburg zurück und lief wieder zur Höchstform auf. Trotz zahlreicher Angebote anderer Vereine blieb Biesinger seiner Heimatstadt immer treu. Selbst nach dem Ende seiner Karriere war er bei Spielen des Clubs bis zu seinem Tod 2011 auch weiterhin regelmäßig als Zuschauer anwesend.

Michael Thurk

Thurk wechselt in der Winterpause 2007/08 zu Augsburg und fühle sich sofort wohl bei den Fuggerstädtern, was er sogleich mit zwei Treffern im ersten Spiel unter Beweis stellte. Das war eine gute Vorschau auf das, was noch kommen sollte, nämlich in den nächsten drei Saisons der Toptorschütze des Clubs zu sein.

In der Saison 2009/19 war Thurk mit 23 Treffern Torschützenkönig der 2. Bundesliga. Das letzte dieser Tore schoss er beim entscheidenden 2:1-Gewinn gegen Frankfurt, mit dem der Club das erste Mal in seiner Geschichte in die Bundesliga aufsteigen konnte. Als er sich 2011 vom Club trennte, hatte er in 104 Spielen 51 Tore erzielt.
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