Ganz groß, der kleine: Unterhalb des Audi Q3 ist noch Raum für den 4,19 Meter langen Q2 mit einem frischem Designansatz

Mit dem Q2 geht Audi nicht nur einen weiteren Schritt ins Lager der kleinen SUV unterhalb des bekannten Q3, man justiert auch die Designsprache der Marke neu. Keine Revolution zwar, doch eine sichtbare Evolution – und dennoch auf Anhieb als Audi zu erkennen.

Unter anderem liegt das am frisch interpretierten Singleframe-Grill, an der Tornado-Linie zwischen den Radhäusern und ein wenig auch an den sogenannten Blades über den C-Säulen. Die Blades, sagen die Designer, werde es in verschiedenen Farben geben, und prinzipiell seien sie auch austauschbar. Und da wir nun schon bei den Ausstattungen sind: Zwei Grundversionen soll es geben, eine Sport Line (hier zu sehen) und eine Design Line, bei der Radhäuser und Schweller mit Kunststoffleisten rustikaler markiert sind. Nebenbei, so informiert uns der Technik-Projektleiter, helfen die Blades auch beim cw-Wert.

Dass der kleine Audi innen nicht so geräumig ist wie ein Q7, ist ja wenig überraschend. Die kompakte Passform wird vielen Kunden eher liegen, zumal sie ja auf nichts Wichtiges verzichten müssen. Kopffreiheit ist reichlich vorhanden, der Kofferraum fasst 405 Liter, 1050 passen maximal rein. Alles also im Rahmen des Erwartbaren, bedenkt man, dass der Q2 auf dem zweitürigen A3 basiert, dessen Radstand von 2595 Millimetern er auch übernimmt.

Mit einer Gesamtlänge von 4,19 Metern ist er allerdings beinahe 20 Zentimeter kürzer als der Q3, was auch Fragen nach der hausinternen Konkurrenz zum größeren Modell von selbst beantwortet.

Bleibt noch die Frage nach den Antriebsvarianten. Jeweils drei Diesel und Benziner werden zur Wahl stehen, wenn der Q2 im Spätherbst 2016 auf den Markt kommt: TFSI-Motoren mit 116, 150 und 190 PS und 1.6 TDI mit 116 PS sowie der 2.0 TDI mit 150 und 190 PS. Nein, die Preise stünden noch nicht fest, heißt es bei Audi. Knapp über 20 000 Euro? Kein Kommentar.

auto motor und sport Ausgabe 6/2016


In dieser Ausgabe präsentieren wir alle Neuheiten bis 2018 und sagen Ihnen, bei welchen Modellen sich das Warten lohnt – und bei welchen nicht. Ausserdem streifen wir mit einem Audi S8 durchs nächtliche München, unterziehen den Toyota Prius einem Einzeltest und den Jaguar XF einem Vergleichstest.
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