Lifestyle: Die wichtigsten Damenuhren-Neuheiten 2017

2017 war ein spannendes Jahr für Liebhaberinnen hochwertiger Armbanduhren: Auf den zwei wichtigsten Messen, der Baselworld und der der SIHH (Salon International de la Haute Horlogerie Genève) gab es spektakuläre Feinmechanik und außergewöhnliche Designs zu bestaunen. Höchste Zeit, ein Resümee zu ziehen und die wichtigsten Neuheiten in einem Überblick vorzustellen.

Eleganz aus dem Erzgebirge: A. Lange & Söhne – Kleine Lange 1 Mondphase

Die Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne aus Glashütte steht seit Jahren für Eleganz und High-End der Feinmechanik. Die Marke hat neben Kollektionen, die sich vorwiegend an Herren richten, auch einige feine Damenuhren in ihren Kollektionen: 2017 lancierten die Glashütter mit der "Kleine Lange 1 Mondphase" ein besonderes Prachtstück mit 36,8 Millimeter messendem rotgoldenem Gehäuse: Hingucker sind vor allem das feinsäuberlich guillochierte Ziffernblatt sowie die darauf befindlichen dezentrale Zeitanzeige und die auf fünf Uhr angebrachte Mondphasenanzeige. Zusätzlich gibt es das modelltypische Großdatum und eine Anzeige der Gangreserve. Kostenpunkt für so viel Eleganz: 38.500 Euro.

Zeitloses Understatement mit präziser Mechanik: IWC – Da Vinci Automatic 36

IWC kennt man vor allem als Hersteller für Herrenchronographen. Dass bei der Marke aus Schaffhausen seit Neuestem auch Frauen zur Zielgruppe gehören, zeigte sich bereits am Messestand auf der SIHH: Statt Flugzeugmodellen gab es in diesem Jahr die Nachbildung eines florentinischen Renaissance-Palazzos zu bestaunen. Doch das ist nur Beiwerk, geht es doch eigentlich um Uhren. Und in diesem Bereich überrascht IWC mit einem formschönen, 36 Millimeter messenden Uhrenmodell namens "Da Vinci Automatic".

Kenner der Marke dürften jetzt aufhorchen, denn unter eben diesem Namen wurde bereits 1985 ein berühmter Herrenchronograph der Marke auf den Markt gebracht. Die Damenmodelle erweitern nun diese Serie. Sie sind in unterschiedlichen Ausführungen – immer aber mit präzisem Automatikwerk – bei autorisierten Händlern und auf spezialisierten Uhrenmarktplätzen im Web zu finden. Von Modellen mit Datumsfenster auf sechs Uhr bis zu solche mit Mondphase auf zwölf Uhr gibt es für jeden Anspruch etwas. Dabei punktet die Da Vinci stets mit dezentem Understatement, statt auf auffälligen Prunk zu setzen.

Extravaganz pur: Van Cleef & Arpels – Lady Arpels Papillon Automate Watch

Ein absolutes Highlight schillernder Extravaganz und verspielter Romantik war auf der diesjährigen SIHH die "Lady Arpels Papillon Automate Watch" der Marke "Van Cleef & Arpels". Hinter dem langen Namen verbirgt sich neben einer dezentral angebrachten Zeitanzeige auf zwei Uhr auch ein dreidimensionaler Schmetterling, der – je nach verbleibender Gangreserve – mehrmals pro Stunde die Flügel schlagen lässt. Via Knopfdruck auf acht Uhr kann man ihn auch manuell flattern lassen. Wird der Rotor viel bewegt, erhöht sich die Frequenz ganz nebenbei. Preislich liegt dieses Kunstwerk im absoluten Luxussegment bei 318.500 Euro.





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