Mit neuen Schwung zum Gipfel: der neue Kia Sportage

Wer Kia hört, denkt ja zuerst an ein gutes Preis-Leistungsverhältnis oder an eine lange Garantie. Aber an diesem Tag ist alles anders: Heute wirft sich der neue Sportage furchtlos in die Serpentinen zwischen Ober- und Hochgurgl, will zeigen, dass sie ihm nun eine Lenkung einbauen, die tatsächlich auch lenkt – und zwar mit Gefühl und Rückmeldung. Der Stellmotor für die Servo-Unterstützung steckt nun nahe am Lenkgetriebe, nicht mehr oben an der Lenksäule, zudem habe man die Elektronik neu abgestimmt, so der Hersteller.

In der Ausstattungsvariante GT-Line zählt dieses Detail zum Serienumfang, ebenso eine spezielle Fahrwerksabstimmung. Sie soll die Seitenneigung minimieren, so die Agilität erhöhen und dennoch den Federungskomfort hochhalten. Tatsächlich wuchtet sich der 1,7-Tonner flockig die Steigung hinauf, lenkt agil ein, untersteuert rechtzeitig. Beim ambitionierten Herausbeschleunigen verteilt er das maximale Drehmoment von 400 Newtonmetern des 185 PS starken Zweiliter-Diesel.
Auch die Ergonomie passt, die straff gepolsterten, aber immer noch etwas kurzen Sitze verfügen ebenso über einen weiten Verstellbereich wie das hübsche Dreispeichenlenkrad des GT-Line-Sportage.

Hinzu kommt ein modernes Navigationssystem, das sieben Jahre kostenlose Online-Dienste wie Echtzeit-Verkehrsinformationen und Wetterberichte bietet, sowie Telefone induktiv lädt.

Stichwort laden: im Laderaum verschwinden nun 503 statt 465 Liter Gepäck unter dem Sichtschutzrollo – das wiederum bei Bedarf im doppelten Boden verschwindet. Noch etwas ist verschwunden: das kernige Laufgeräusch des Vierzylinders, der gut gedämmt im Bug der 40 Millimeter längeren Karosserie vor sich hinbrummelt. Zusammen mit dem breitschultrigen Durchzugsvermögen zählt das zu den erwähnenswerten Eigenschaften des Triebwerks. Passend zum schwungvollen Anspruch des neuen Kia Sportage.

auto motor und sport Ausgabe 4/2016


In diesem Heft überprüfen wir unter anderem in schwerem Gelände, was der neue Jaguar F-Pace so drauf hat. Im Vergleichstest messen sich die beiden deutschen Oberklasse-Platzhirsche BMW Siebener und Mercedes S-Klasse, jeweils mit Sechszylinder-Diesel. Im Werkstättentest: Audi


von Auto Motor und Sport
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