Museen der etwas anderen Art

Die Deutschen lieben es zu reisen und neben dem klassischen Sommer- oder Winterurlaub, stehen besonders Städtetrips hoch im Kurs. Je nach Stadt kann dabei der Fokus immer auf etwas Anderem liegen, wie der Architektur, der Kunst, der Stadtgeschichte, kulinarischen Eigenheiten oder der Natur im Umland. Fast immer werden im Laufe einer Stadttour auch diverse Museen aufgesucht und wir haben einige der kuriosesten Museen weltweit aufgelistet, die man nicht verpassen sollte:

Museum of broken Relationships, Zagreb

Diese Museum in Zagreb, was den traurigen Namen „Museum of broken Relationships“ trägt, ist tatsächlich nur schwer ein zweites Mal zu finden. Hier können die Besucher die Überbleibsel zerbrochener Beziehungen betrachten, die von anonymen Spendern dem Museum übergeben wurden. So sieht man viele Liebesbriefe, zerbrochenes Glas oder eine Axt mit der ein Mann angeblich das Mobiliar seiner Freundin zertrümmert haben soll. Ein sehr spezielles Museum, was wohl nicht jeden Geschmack trifft, aber in jedem Fall sehr skurril ist.

Deutsches Currywurst Museum, Berlin

In Berlin, der Stadt der Wurst, hat sich das Deutsche Currywurst Museum niedergelassen und präsentiert alles um dieses Nahrungsmittel. Hier ist alles ausgestellt was mit der Wurst zu tun hat und es ist wahrscheinlich eines der wenigen Museen, in denen die Ausstellungsstücke auch gegessen werden können. Besonders bei jungen Menschen sehr beliebt, kann dieses Museum jährlich steigende Besucherzahlen verbuchen. Ein echter Tipp!

Hash Marihuana & Hemp Museum, Amsterdam

Dieses Museum im Herzen von Amsterdam hat sich die Cannabis Pflanze zum Thema gesetzt. Mit der Niederlassung in Amsterdam ist die Wahl des Ortes nicht ganz abwegig, denn die vielen Coffee Shops in der Stadt und der lockere Umgang mit Cannabis, schaffen ein passendes Umfeld für ein solches Museum. Das Museum selbst zeigt von Pfeifen über Fotos, bis hin zu echten Cannabis Pflanzen alles was thematisch dazugehört. Mit über 6000 Exponaten ist es eines der größten Museen dieser Art.

Museum of Bad Art, Boston

Das Museum of Bad Arts liegt in Boston, Massachusetts und zeigt mehr als 500 Exponate die nach eigener Aussage so schlecht sind, dass man ihnen eine eigene Ausstellung widmen musste. Das abgekürzt „MOBA“ genannte Museum wurde 1993 von einem Antiquitätenhändler gegründet nachdem er (so sagt man) ein extrem schlechtes Gemälde gefunden hatte. Alle Werke die in die Sammlung des Museum aufgenommen werden, müssen eine ernsthafte Absicht aber gleichzeitig einen gravierenden Schönheitsfehler haben.

Phallusmuseum, Reykjavik
In Reykjavik auf Island gibt es ein Museum der ganz besonderen Art, was wohl einzigartig auf der Welt sein dürfte. Hier wird dem Penis ein gesamtes Museum gewidmet, wobei es nicht nur um das beste Stück des Mannes geht, sondern um die besten Stücke im Allgemeinen. So kann man Penisse von Wahlen, Hunden oder Hamstern bestaunen, wobei man ein menschliches Exponat vergebens sucht. Angeblich soll es aber bereits Herren geben, die ihr bestes Stück dem Museum per Testament zugesagt haben.
Viele dieser Museen sind sehr speziell und sicher nicht für jeden von Interesse. Allerdings ist festzustellen, dass sich immer mehr Museen vom Mainstream lösen und die Nische suchen, versuchen sich ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen, was bei den aufgelisteten Museen zweifelsfrei funktioniert hat.
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