Persönlich - Vorsorge - Fördern mit der AHPV und der Stadtsparkasse Augsburg

Von rechts: Dr. med. Dr. phil. Eckhard Eichner (Vorsitzender der Augsburger Hospiz- und Palliativversorgung e. V. (AHPV)), Stiftungsberaterin Susanne Stippler (HAUS DER STIFTER), Renate Flach (Vorsitzende Hospiz-Gruppe 'Albatros' e. V.), Stadtsparkasse-Vorstandsmitglied Cornelia Kollmer und Dieter Weisner von der DT Deutsche Stiftungstreuhand. (Foto: pm)

"Vorsorge ist besser als sich später Sorgen zu machen", mit diesen Worten begrüßte Vorstandsmitglied Cornelia Kollmer die Gäste der Stadtsparkasse Augsburg.

Unfall, Krankheit oder Tod verändern das Leben oft von einem Augenblick auf den anderen. Schnell ist man dann plötzlich auf fremde Hilfe angewiesen, wenn man seine Angelegenheiten vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr selbst ordnen kann. Menschen zu überzeugen, dass sie für sich selber vorsorgen, hat sich Dr. med. Dr. phil. Eckhard Eichner von der Augsburger Hospiz- und Palliativversorgung e. V. (AHPV) zur Aufgabe gemacht. Das tat er eindringlich und anschaulich, indem er den interessierten Gästen die Notwendigkeit von Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung nahe brachte.

Dr. Eichner betonte, dass es gut ausgebildete Mitarbeiter braucht, um die Hospiz-und Palliativarbeit in der Region voran zu bringen. Neben ehrenamtlichem Engagement wird auch finanzielle Unterstützung benötigt. Deshalb hat der AHPV eine Förderstiftung im HAUS DER STIFTER eingerichtet. Unterstützer des AHPV können dorthin spenden. Gleichzeitig kann die Förderstiftung ein Baustein der persönlichen Vorsorge sein, wenn sich Menschen finanziell für die Arbeit des AHPV engagieren wollen.

Auch Tipps hatte der AHPV-Vorsitzende, der auch als Arzt praktiziert, für die Zuhörer parat. Rechtzeitige Vorsorge gibt ein Gefühl von Sicherheit und entlastet. Nicht nur einen selber, sondern auch die Angehörigen. Er plädierte auch dafür, sich beraten zu lassen, wenn man unsicher ist.

Beratung ist wichtig!

Daran knüpfte Renate Flach von der Hospiz-Gruppe 'Albatros' e. V. im Anschluss an. Sie stellte die Beratung als elementaren Bestandteil einer gesundheitlichen Vorsorgeplanung in den Fokus. Es herrsche oft große Unwissenheit in Bezug auf die Möglichkeiten für die eigene Vorsorge, so die Expertin. Daher sind Aufklärung und Information wichtig, genauso wie eine ganzheitliche Kommunikation und eine Reflexion der eigenen Haltung. Dies alles braucht Zeit, die sich die Berater gerne nehmen, versicherte Frau Flach.

Tipps zur finanziellen Vorsorge gab anschließend Dieter Weisner von der DT Deutsche Stiftungstreuhand. Er informierte über Möglichkeiten der persönlichen Vermögensnachfolgeplanung. Wer rechtzeitig seinen Nachlass ordnen möchte, sollte auch in Betracht ziehen eine Stiftung zu errichten. Denn Stiftungen sind nachhaltig, bieten steuerliche Anreize, erhalten Vermögen und fördern dauerhaft. Und dass stiften einfach ist, dafür steht das HAUS DER STIFTER, die Stiftergemeinschaft der Stadtsparkasse Augsburg.

Wer neugierig ist, wie zum Beispiel eine eigene Stiftung eingerichtet werden kann, wie gespendet oder zugestiftet werden kann: Noch bis zum 7. Januar informiert die Ausstellung "Gutes tun ist einfach - mit den Förderstiftungen und dem HAUS DER STIFTER" darüber im Finanz- und Gesundheitszentrum in Friedberg am Sparkassenplatz. Auch die bis jetzt 14 Förderstiftungen der Stifterfamilie stellen sich dort vor.(pm)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.