Pflegedienst Deschler im Gespräch mit Bundestagsabgeordneten Dr. Volker Ullrich

Christine Deschler (Dritte von rechts) informierte Dr. Volker Ullrich (Zweiter von rechts) und weitere Gesprächspartner über den Fortschritt ihres Unternehmens. Foto: pm


Auf Initiative des ehemaligen CSU Vorsitzenden und Altstadtrates Mathias Kuntzer fand ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Volker Ullrich statt. Seit 20 Jahren verfolgt Kuntzer den Werdegang des Pflegedienstes und auch die verzweifelten Bemühungen, die Christine Deschler in den vergangenen vier Jahren unternommen hat, ein geeignetes Baugrundstück im Stadtteil Bärenkeller zu bekommen. Zur thematischen Unterstützung waren die CSU-Stadträte Peter Schwab und Günter Göttling anwesend.

Christine Deschler informierte zusammen mit Bauingenieur Hannes Schulz und Tochter Anna Deschler Dr. Ullrich über den Fortschritt des Unternehmens. Mit 165 Mitarbeitern zählt der Pflegedienst Deschler zum größten Arbeitgeber im Bärenkeller und der Betrieb wächst weiter. Dr. Ullrich informierte sich ausführlich über die Auswirkungen der Pflegereform für den privaten Pflegedienst. Er nahm vor allem mit, dass mit den Reformen ein deutlich höherer Beratungs- und Bürokratieaufwand verbunden ist. In die Pflege muss nach wie vor Geld investiert werden, um vor allem die Mitarbeiter, die tagtäglich beim Patienten arbeiten, entsprechend zu entlohnen.

Als weiteres Reformbeispiel steht das zum Januar 2016 verabschiedete Hospiz-und Palliativgesetz. Zwar ist es verabschiedet, hat aber der ambulanten Pflege bis dato noch keine Vorteile gebracht. Nach fast 1,5 Jahren sind die Gebührensätze noch nicht ausgehandelt.

Das zermürbt viele Dienste, die sich spezialisiert haben. Der Mangel an Kurzzeitpflegeplätzen, die Akademisierung des Personals und viele weitere Themen wurden zudem erörtert. (pm)
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