Sieht nach einem Erfolgstyp aus: VW Tiguan

Kaum ziehen achteinhalb Jahre ins Land, schon kommt der neue VW Tiguan. Wir sind gleich mit ihm unterwegs.

Was macht einen kompakten SUV erfolgreich? Nicht nur einfacher Einstieg, erhöhte Sitzposition und gute Alltagstauglichkeit. Den Erfolg begründet meist das Design, und da liegt der neue Tiguan nun auf der aktuellen VW-Falz- und Kantenlinie, die Golf und Passat einführten. Vor allem haben die Entwickler den Praxisnutzen erhöht: So lassen sich die Rücksitzlehnen per Fernentriegelung umlegen, der Tiguan erhält den herausnehmbaren doppelten Ladeboden und die Rückbank ist um 18 Zentimeter längs verschiebbar. So lässt sich der 520 bis 1655 Liter große Laderaum noch besser nutzen.

Wer schon Tiguan fuhr, wird sich im Neuen sofort wohl fühlen; die grundsätzliche Aufteilung der Bedienelemente ist geblieben. So ergeben Drei-Zonen-Klimaautomatik, bequeme Sitze, schluckfreudige Federung, niedriger Geräuschpegel und viel Platz eine Kombination, die den Tiguan zu einem angenehmen Reisebegleiter werden lassen. Dank des längeren Radstands haben Fondpassagiere zudem nun fast drei Zentimeter mehr Knieraum.

Ein Drehregler in der Mittelkonsole steuert die 4Motion Active Control und beeinflusst damit die Lamellenkupplung. Wie der Vorgänger ist der neue 4x4-Tiguan im Prinzip ein Fronttriebler, dem bei Bedarf der Hinterradantrieb zur Hilfe eilt. Der mit Winterreifen ausgerüstete Tiguan liefert bei der ersten Fahrt in Schweden sehr gute Traktion auf Schnee und Eis.

Serienmäßig kommt er mit City-Notbremsfunktion und Spurhalte-Helfer. Ende April startet der SUV mit dem 180 PS starken 2.0 TFSI (Benziner) sowie dem hier gefahrenen Zweiliter-TDI (150 PS). Der zeigt sich als angenehmer Partner, entfaltet seine Kraft gleichmäßig und harmoniert mit dem optionalen DSG hervorragend. Auf besonders hohe Verkaufszahlen sollten es der künftige Einstiegsdiesel mit 115 PS sowie der kleine Benziner mit 125 PS bringen (beide frontgetrieben). Letzteren wird es ab 25 975 Euro geben – 350 Euro teurer als der bisherige Basisbenziner.

auto motor und sport Ausgabe 4/2016


Neben dem Tiguan haben wir seine Gegner im aktuellen Heft: Ford Kuga, Hyundai Tucson, Mitsubishi Outlander und Subaru Outlander im Vergleich. Wir fahren den offenen Smart, drei Gener-
ationen Porsche 911 GT3, zeigen den Opel GT Concept und wo es die besten Rabatte beim Autokauf gibt.
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