So gestaltet man kleine Bäder ganz

Einst als trist-funktionaler Nutzraum angesehen, hat sich das Badezimmer in vielen Wohnungen längst zu einem wahren Rückzugsort für erholsame Minuten und Stunden gemausert. Hier wird neue Energie getankt und entspannt. Umfangreiche Inneneinrichtungen und Deko-Elemente finden meist aber nur in größeren Bädern Platz. Aber selbst kleine Bäder haben großes Potenzial. Wir zeigen, mit welchen Tricks man das Maximum aus ihnen herausholt.

Helle Farben, keine überladenen Muster

Kaum wegzudenken aus den meisten Bädern sind Boden- und Wandfliesen. Doch die Keramikplatten haben nicht nur einen praktischen Nutzen; sie lassen sich auch als schlanke Designelemente verwenden. Wer beispielsweise auf helle Fliesen mit reduzierten Mustern setzt, lässt das Bad schon per se größer und freundlicher erscheinen. Der Grund: "Helle Farben und klare Formen", so die Leipziger Volkszeitung in diesem Artikel, "schaffen Ordnung fürs Auge".

Schlank designte Schränke und niedrige Duschen

Auch in Sachen Stauraum müssen kleine Bäder nicht unbedingt zurückstecken: Wer schlanke Wandregale oder -schränke anstelle von sperrigen Badezimmermöbeln montiert, erhält im Bad selbst mehr Platz, hat allerdings weniger Stauraum für Badutensilien. Nimmt die Waschmaschine einen Großteil des Raumes ein, können auch Waschmaschinenschränke oberhalb der Geräte aufgestellt werden. So wird der ohnehin belegte Raum sinnvoll ausgenutzt.

Auch die Dusche bietet einiges Optimierungspotenzial: Mit der richtigen Duschwanne können kleine Räume größer wirken. Es bieten sich beispielsweise niedrige Modelle an, die sich nur wenig von den Bodenfliesen abheben. Auch die Form der Wanne hat Einfluss: Rechteckige und ausgefallene Formen sind eher für größere Räume geeignet, während eine quadratische Duschwanne sich auch in die allermeisten kleinen Bäder perfekt einfügt. Glücklicherweise ist die Auswahl mittlerweile sehr groß. Ebenso denkbar sind – falls technisch umsetzbar – ebenerdige Duschen, die gänzlich schwellenlos sind. Wer zudem auf gläserne Duschwände setzt, lässt den Raum damit noch einmal größer wirken. Einige Duschwände lassen sich auch zusammenfalten, was für noch mehr Platz und Ordnung sorgt, solange die Dusche nicht in Benutzung ist.

Es werde Licht

Ebenfalls wahre Wunder kann ein großflächiger Wandspiegel bewirken, der das Tageslicht reflektiert und den Raum weiter wirken lässt. Dieser Artikel der FAZ empfiehlt darüber hinaus, nicht ausschließlich auf Deckenstrahler als künstliche Lichtquellen zu setzen, sondern auch Bodenstrahler einzusetzen, Regale oder Nischen zu beleuchten. Auch Wandlampen sind denkbar. Solche kleinen Beleuchtungstricks tragen ganz nebenbei auch in kleinen Bädern dazu bei, den Wohlfühlfaktor zu erhöhen.

Weniger ist mehr – auch bei der Deko!

Wie auch bei den im Raum verwendeten Farben und Mustern gilt ebenso bei der Dekoration: Weniger ist mehr! Statt ein kleines Bad mit unzähligem Schnickschnack zu überladen, sollten lieber dezent Akzente gesetzt werden. Ebenso können die im Bad vorzufindenden Kosmetika wie Shampoos, Seifen oder Make-up und Nagellack einen unaufgeräumten Eindruck erwecken, indem man diese Gegenstände in blickdichten Schränken versteckt. Für Seifen und Shampoos gibt es außerdem schmucke Spender, die deutlich eleganter wirken als die kunterbunten Tuben und Flaschen.



Bildrechte: Flickr Bathtub and Sink Jennifer C. CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
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