Start-Up News: Das Logo macht die Musik

Gründer stehen vor vielen Herausforderungen. Marktlücke entdecken, Kunden gewinnen und vor allem halten! Dazu kommen Hürden wie Anfängerfehler bei der Finanzbuchhaltung und der Steuererklärung. Im Gegenzug arbeiten Gründer jedoch für sich selbst und keinen Chef. Das steigert die Motivation natürlich ungemein. Man arbeitet für die eigene Firma, trifft selbständig alle Entscheidungen und kann frei walten und schalten. Die erste Entscheidung – nach dem passenden Unternehmensnamen – ist meist das passende Logo. Hier ein paar Inspirationsquellen für gutes Design!

Eine Übersicht von Logos weltweit – von Designern für Designer

Ein Logo sollte auf Anhieb zu erkennen sein, in bunt und in schwarz-weiß funktionieren und das Motto oder Kerngeschäft der Firma widerspiegeln. Inspiration für ein gutes Firmenlogo gibt es in allen Lebensbereichen: in der Natur, in der jeweiligen Branche oder in der Typografie beispielsweise. Wer alles gebündelt und von professionellen Grafikern aufbereitet sucht, der ist mit der Webseite Logobook gut bedient. Diese wurde vom Schweizer Design-Kollektiv Svizran ins Leben gerufen, und stellt in vereinfachter Ästhetik Logos aus Büchern, Blogs und Magazinen aus der ganzen Welt vor. Diese sind nach Kategorien unterteilt, wie beispielsweise Logos die auf „Ziffern und Buchstaben“ oder aber auf „Formen“ beruhen. Andere Logos wiederum sind konkreten „Objekten“ nachempfunden oder stammen aus der „Natur“ oder „Industrie“. Diese Kategorisierung kann jungen Unternehmern bereits helfen, um ihr eigenes Start-Up einzuordnen und die Auswahl einzugrenzen. Gleichzeitig soll diese groß angelegte Gesamtübersicht für mehr Originalität und weniger Wiederholungen unter Designern sorgen.

Einprägsames Logo: der erste Schritt zu gutem Corporate Design

Ein gut durchdachtes Firmenlogo steigert den Wiedererkennungswert, wenn dieses sich durch die gesamte interne und externe Unternehmenskommunikation zieht. Angefangen beim Firmenlogo auf dem Klingelschild, über einheitlich gestaltete Briefköpfe, Visitenkarten oder Flyer. Auch Plakate für Messen sollten das Logo tragen, und natürlich auch Werbegeschenke, wenn diese verteilt werden. Dass ein Logo auf die Unternehmenswebseite und in die Emailsignatur gehört, ist selbstverständlich. Ein paar Visitenkarten oder Flyer sollten Unternehmer übrigens immer dabei haben, schließlich weiß man nie, ob man gleich zufällig dem nächsten großen Kunden begegnet. Wer immer eine Kontaktmöglichkeit zur Hand hat, hinterlässt sofort einen professionellen Eindruck beim Gegenüber.

Das eigene Logo patentieren lassen

Genau wie Musiker sich ab und zu streiten, wer den Song vom wem abgekupfert hat, so entstehen auch in der Geschäftswelt nicht selten Streits um die Nutzungsrechte von Markennamen, Logos oder Jingles. Gründer sollten daher vor allem genau prüfen, ob das neue Logo keinem anderen zu sehr ähnelt. Um sich selbst zu schützen, sollten Gründer sich informieren, wo sie ihren Markennamen und alles, was dazu gehört, schützen lassen können. Schützenswert ist dabei der Firmenname (Wortmarke) als auch das Logo (Bildmarke). Auch komplette Werbeslogans fallen unter das Dach der Wortmarke. Da es hier verschiedene Möglichkeiten gibt, sollten Gründer sich am besten mit einem Anwalt über die geeignetste Form des Markenschutzes unterhalten.
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