Studie zu Winterreifen in Deutschland: Nachfrage in Bayern besonders hoch

Von O bis O: das ist die Faustregel, wenn es um das Aufziehen von Winterreifen geht. Demnach sollten Autofahrer ihr Fahrzeug zwischen Oktober und Ostern entsprechend aufrüsten, um die Verkehrssicherheit auf Deutschlands Straßen nicht zu gefährden. Da allerdings keine generelle Winterreifenpflicht besteht, weichen einige auf Ganzjahresreifen aus oder passen den Zeitpunkt für den Reifenwechsel an die Bedürfnisse ihrer Region an. In einer aktuellen Studie des Preisvergleichsportals idealo stellt sich nun heraus, in welchen Teilen Deutschlands das Thema Winterreifen besonders ernst genommen wird – ganz vorne mit dabei: Bayern.

Untersucht wurde die Onlinenachfrage nach Winterreifen auf dem idealo-Preisvergleichsportal, wobei die südlichen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen die Spitze im bundesdeutschen Vergleich bilden. Das Kaufinteresse liegt hier bei 18 Prozent und unterscheidet sich damit um zehn Prozent von seinen nächsten Verfolgern, Hessen und Rheinland-Pfalz (jeweils acht Prozent). Im Gegensatz dazu ist die Nachfrage im Norden/Nordosten der Republik verhältnismäßig gering: Lediglich ein bis fünf Prozent der Nutzer interessieren sich hier für eine wintergerechte Bereifung. Kurios ist dabei allerdings, dass in einigen dieser Bundesländer verhältnismäßig viel Geld für passende Produkte ausgegeben werden. So liegen zum Beispiel Berlin und Mecklenburg-Vorpommern mit durchschnittlich 96,61 Euro und 89,65 Euro in den Top 3 der Länder, in denen am meisten gezahlt wird, während Bayern, wo die Nachfrage stark ausgeprägt ist, mit 85,00 Euro im hinteren Mittelfeld rangiert.
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