Wohnen im Alter: sicher und selbstbestimmt

Unter dem Stichwort des demographischen Wandels wird derzeit die Veränderung der Altersstruktur der Gesellschaft diskutiert. Tatsächlich ändert sich die Zusammensetzung der Bevölkerung in Deutschland dahingehend, dass der Anteil an Menschen in einem hohen Alter steigt. Diese Tendenz wirkt sich auf die Nachfrage nach Plätzen in Pflegeheimen ebenso aus, wie auf Wohnungen in Projekten des betreuten Wohnens oder auf Dienstleistungen zur Unterstützung im Alter. Doch es ist längst nicht jeder Mensch im Alter auf die Suche nach alternativen Wohnmöglichkeiten angewiesen. Mit der richtigen Ausstattung und Hilfsangeboten kann man oft problemlos auch in den eigenen vier Wänden alt werden.

Technik als Unterstützung


Um sich im Alter mit seiner Wohnsituation wohlfühlen zu können, muss diese zwei Dinge gleichzeitig gewährleisten: Einerseits sollte die Wohnung das notwendige Maß an Sicherheit garantieren. Andererseits sollte die Eigenständigkeit der Menschen möglichst gewahrt bleiben. Das eigene Leben selbstbestimmt Leben zu können bestimmt auch und gerade im hohen Alter die Lebensqualität ganz wesentlich. Um diesen Mix aus Sicherheit und Selbstbestimmung zu leisten, können technische Entwicklungen für diese Zielgruppe oft eine ganz wesentliche Unterstützung sein. Die Relevanz solcher Entwicklungen haben auch die zuständigen Bundesministerien erkannt. Da nicht jeder Mensch sich mit Technik gut auskennt, kommt es hierbei aber nicht nur auf die Entwicklung von Technik an, sondern auch auf entsprechende Beratungsangebote. Die Zielgruppe älterer Menschen sollte dabei möglichst gut nach ihren je eigenen Bedürfnissen beraten werden.

Gezielte Beratungsangebote für ältere Menschen



Ein umfassender Ratgeber für sicheres und selbstbestimmtes Altern ist für die Situation der einzelnen Menschen Gold wert. Über das umfassende Angebot gibt sicher-ins-alter.de Redakteur Michael Enders zum Launch der Webseite das folgende Statement ab: „Das Leben in einem Pflegeheim ist oft mit höheren Kosten verbunden, die sich nicht jeder Rentner leisten kann oder möchte. Auch die Angehörigen sind nicht immer imstande die entstehenden Kosten zu übernehmen. Wir erläutern mehrere Alternativen, die von sicheren mobilen Notruflösungen über den barrierefreien Umbau der eigenen Wohnung, bis hin zum Finden von qualifizierten privaten Pflegekräften reichen. “

Gut aufgestellt für die individuelle Situation


Erst wenn Menschen professionell und gut für ihre individuelle Situation beraten werden, lassen sich deren Möglichkeiten optimal nutzen. Die Technik und die Dienstleistungsangebote sollten dabei so aufgestellt sein, dass sie keine zusätzlichen technischen Barrieren aufbauen. Es geht darum, Menschen durch die Technik das Leben einfacher zu machen. Wenn die unterstützenden Angebote hierbei richtig aufgestellt sind, bestehen sie nicht in einer technischen Umgebung. Technik soll hierbei so aufgestellt sein, dass sie den Menschen ermöglicht, sich möglichst einfach und leicht in ihrer sozialen Umgebung zu bewegen.

Forschung über das Altern


Mit der Gerontologie forscht heute ein eigener Wissenschaftsbereich über das Altern. Im Zuge dieser Forschungen wird sowohl die Notwendigkeit einer sozialen Technik erkannt, wie das Altern auch in einem gesellschaftlichen Kontext eingeordnet wird. Wie eine Gesellschaft mit ihren alten Menschen umgeht, hat dabei immer auch etwas mit dem Maß an Gerechtigkeit zu tun, das in dieser Gesellschaft existiert. Der Umgang mit alten Menschen ist ein Lackmustest für den Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen in dieser Gesellschaft.
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Manuela Miedl aus Augsburg - City | 25.08.2016 | 14:24  
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