3404 Geschwindigkeitsverstöße: Polizei zieht Bilanz ihrer Blitzer-Aktion

Die Polizei hat in ganz Nordschwaben Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. (Foto: Jaromír Chalabala-123rf.de)
Das Polizeipräsidium Schwaben Nord hat in den vergangenen zwei Wochen "Schwerpunktmaßnahmen zur Geschwindigkeitsüberwachung" durchgeführt. Allerdings wurden, im Gegensatz zum „Blitzmarathon“, die Mess- und Kontrollstellen im Vorfeld nicht bekannt gegeben. Nun wurden die Daten der 14-tägigen Aktion ausgewertet.

92.937 Fahrzeuge wurden insgesamt im Bereich Schwaben Nord mit verschiedensten Techniken (Großgerät und Laser) gemessen. 3404 Fahrzeuge beziehungsweise deren Lenker wurden allein wegen Geschwindigkeitsverstößen beanstandet. Des Weiteren wurden sieben Strafanzeigen (unter anderem wegen Trunkenheit oder Fahren ohne Fahrerlaubnis), 177 Verkehrsordnungs-widrigkeitsanzeigen und 139 Verwarnungen, aber auch Beanstandungen wegen technischer Mängel, Ausrüstungsvorschriften oder anderweitiger Verstöße gegen die StVO bzw. StVZO registriert, resümiert die Polizei in ihrer Pressemitteilung.

300 Beamte kontrollierten an insgesamt 171 Messstelle. Negative Spitzenreiter waren unter anderem ein 40-Tonner-Lkw der im Augsburger Stadtgebiet in einer Tempo 30 Zone mit 54 km/h gemessen wurde. Auf der Friedberger Straße war ein Verkehrsteilnehmer mit 100 km/ h statt der erlaubten 50 km/h unterwegs. Auf der B2 im Bereich Monheim wurde ein Autofahrer mit 177 km/h bei erlaubten 100 km/h geblitzt.

Der absolute Spitzenreiter war auf der B 16 im Dillinger Bereich - nach Abzug des Toleranzwertes - immer noch 87 km /h zu schnell unterwegs. Ihn erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot. (pm/jaf)
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