42 Alkoholfahrten an Fasching

42 Alkoholfahrten stellte die Polizei Augsburg zur Faschingszeit fest. Foto: Symbolbild: Christoph Maschke

4200 Verkehrsteilnehmer hat die Polizei zur Faschingszeit im Raum Ausgburg kontrolliert. Die Bilanz sei "ernüchternd". Bei mehr als der Hälfte der 42 festgestellten Alkoholfahrten waren die Fahrer mit mehr als 1,1 Promille unterwegs.

Mit einem Gesamtansatz von rund 900 Einsatzstunden haben die Dienststellen im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Nord rund 4200 Verkehrsteilnehmer angehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen. "Die gezogene Bilanz fällt ernüchternd aus", teilt die Polizei mit.

Obwohl die Verkehrskontrollen öffentlich angekündigt waren, mussten die eingesetzten Beamten 42 Fahrten unter Alkoholeinfluss (20 Ordnungswidrigkeiten bis 1,1 Promille, 22 Straftaten über 1,1 Promille) sowie neun Fahrten unter Einfluss von Drogen feststellen. Zusätzlich konnten fünf Fahrten unter Alkoholbeeinflussung noch rechtzeitig vor Fahrtantritt unterbunden werden.

Die Kontrollen führte aber leider auch eine Vielzahl von weiteren Verstößen zu Tage. So mussten die eingesetzten Beamten insgesamt 150 Mängelanzeigen bzw. sogenannte Kontrollaufforderungen ausstellen, weil an den kontrollierten Fahrzeugen technische Mängel, wie beispielsweise Defekte an der Lichtanlage festgestellt, oder erforderliche Fahrzeugdokumente nicht mitgeführt wurden.

106 Mal mussten Verkehrsteilnehmer beanstandet werden, weil sie den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten, außerdem wurden 49 Verstöße wegen Telefonierens ohne Freisprecheinrichtung geahndet.

Unter „Sonstiges“ haben die Polizeibeamtinnen und –beamten auch noch eingetragen, dass zwei Fahrzeuge wegen Überladung beanstandet wurden und in einem Fall haben sie ein sogenanntes „Einhandmesser“ entdeckt, dass dem Waffengesetz unterliegt und deswegen sichergestellt wurde.
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