50-Jähriger Gersthofer wird Opfer von Internet-Betrüger - Waren im Wert von 1000 Euro an alte Adresse in Friedberg geschickt

Jeder kann Opfer von Internet-Betrügern werden. (Foto: Symbolbild, Christoph Maschke)
Tagtäglich erstatten Bürger bei der Polizei in Augsburg und Umgebung Anzeige wegen unterschiedlichen Internet-Betrügereien, sei es auf Auktionsplattformen, Kleinanzeigenmärkten oder Tauschbörsen. Die Betrüger „hacken“ die Benutzerkonten von unbescholtenen Bürgern und gehen mit den so erlangten Daten im World Wide Web einkaufen.

Nicht schlecht staunte allerdings jetzt ein 50-jähriger Mann aus Gersthofen, der über Mahnbescheide eines Rechtsanwaltes aus dem Badischen davon erfuhr, dass ein noch Unbekannter auf seinen Namen bei zwei Firmen im Internet Waren im Wert von annähernd 1000 Euro bestellt hatte. Das Kuriose daran ist, dass die Waren an eine Friedberger Adresse des 50-Jährigen gesandt wurden, obwohl dieser dort schon seit elf Jahren nicht mehr wohnt.

Dies wird durch den wirtschaftlichen Aspekt von Internet-Firmen möglich gemacht, die bestellte Ware auch an ganz andere Lieferadressen oder sogar an anonyme Postfächer zu liefern. Den Schaden und Ärger hat oft der Bürger, dessen Daten ausgespäht wurden, schließt die Polizei Friedberg.
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