Angst vor Spritzen: Betrunkener Autofahrer wehrt sich gegen Blutentnahme

Ein betrunkener 39-Jähriger hat sich auf der Polizeidienststelle massiv gegen eine Blutentnahme gewehrt. (Foto: Symbolbild/ Christoph Maschke)


- Ein betrunkener 39-Jähriger hat sich am Mittwoch mit rund zwei Promille hinters Steuer seines Wagens gesetzt, anschließend wehrte er sich massiv gegen eine Blutentnahme durch die Polizei.

Der 39-Jährige fiel den Polizisten gegen Mitternacht auf, als er an einer Tankstelle in der Holzbachstraße zuerst mehrfach seinen Wagen abwürgte und bei der anschließenden Weiterfahrt beinahe die fest installierten Staubsauger überfuhr.

Als die Beamten den Mann kontrollierten, schlug ihnen eine Alkoholfahne entgegen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von zwei Promille. Die Polizisten brachten den 39-Jährigen daraufhin auf die Dienststelle, um ihm Blut abzunehmen. Dagegen setzt sich der betrunkene Fahrer aber massiv zur Wehr. Wie sich herausstellte hatte dieser, eigenen Angaben zu Folge, Angst vor Spritzen.

Nach erfolgter ärztlicher Behandlung wurde der 39-Jährige im Anschluss in den Arrest gebracht, wo er ausnüchtern konnte. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
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