Auffahrunfall: Frau nimmt Schuld auf sich

Eine Frau versuchte, die Schuld für einen Auffahrunfall auf sich zu nehmen. (Foto: Symbolbild/Christoph Maschke)

Ein Auffahrunfall hat sich am Samstag, gegen 0.25 Uhr, auf der Stadtberger Straße ereignet. Unklar war zunächst, wer den Unfall verursacht hatte.

Ein 32-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Stadtberger Straße in westlicher Richtung. An der Ampel Stadtberger/Bgm.-Bohl-Straße musste er wegen einer roten Ampel anhalten. Ein folgender Wagen konnte nicht mehr bremsen und fuhr auf. Anschließend setzte er zurück und flüchtete von der Unfallstelle.

Etwa fünf Minuten nach dem Unfall kam eine 52-jährige Frau zur Unfallstelle und erklärte gegenüber dem Geschädigten, dass sie den Unfall verursacht hätte. Bei der Unfallaufnahme durch die mittlerweile eingetroffene Funkstreife gab sie an, dass sie gefahren wäre und ihr Mann ihr wegen eines Streites ins Lenkrad gegriffen hätte. Deshalb wäre sie auf das stehende Fahrzeug aufgefahren.

Zwei unbeteiligte Zeugen gaben allerdings unabhängig voneinander an, dass der flüchtige Autofahrer männlich war. Der 55 Jahre alte Ehemann der Frau wurde von den Polizeibeamten in der unweit vom Unfallort gelegenen Wohnung angetroffen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,98 Promille.

Nach staatsanwaltschaftlicher Anordnung wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein des Mannes beschlagnahmt. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, der Sachschaden beläuft sich auf circa 3500 Euro. (pm)
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