Betrunken zum Termin

Extra pünktlich wollte am Dienstag eine Autofahrerin Anfang 40 zu einem Mittagstermin bei einer städtischen Einrichtung erscheinen.

Als sie mit einem weiten Ausholschwung auf den Behörden-Parkplatz einbog und ihr Auto dann leicht schwankend verließ, erregte sie das Interesse einer Polizeistreife.

Ein Alkotest mit einem Ergebnis von mehr als 2,3 Promille erklärte dann auch ihre leicht verwaschene Aussprache, mit der Folge, dass eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Blutentnahme erfolgte. Ihren Führerschein konnten die Beamten nicht sicherstellen, weil die Frau nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und dieser Zustand sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern wird.

Nach dem Ende der polizeilichen Maßnahmen durfte die Alkoholsünderin, die nun wegen der erneuten Trunkenheitsfahrt und Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt wird, nach Hause gehen. Ihren eigentlichen Behördentermin hatte sie verpasst.
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