Böllern ist nicht überall erlaubt

Seit gestern ist der Verkauf von Silvesterfeuerwerk im Einzelhandel zulässig. Deshalb gibt die Polizei einige Hinweise zu sicherem Feuerwerk und den Orten, wo geböllert werden darf.

Das Abbrennen zugelassener Pyrotechnik ist am Mittwoch, 31. Dezember, und Donnerstag, 1. Januar, erlaubt – jedoch in Augsburg nicht überall. Auch in diesem Jahr erließ das Ordnungsamt für den Rathausplatz, die Philippine-Welser-Straße, den Martin Luther Platz, die Annastraße und Teile der Maximilianstraße ein entsprechendes Verbot.

Ein Ab­bren­nen von Feu­er­werk in un­mit­tel­ba­rer Nähe von Kir­chen, Kran­ken­häu­sern, Kin­der– und Al­ten­hei­men so­wie ins­be­son­dere auch nahe von Reet­dach– und Fach­werk­häu­sern ist generell ver­bo­ten.

Strafbar macht sich beispielsweise, wer mit nicht gekennzeichnetem Feuerwerk hantiert, Pyrotechnik der Kategorie 2 an Personen unter 18 Jahren abgibt, außerhalb des erlaubten Zeitraums beziehungsweise innerhalb der Tabu-Zonen Pyrotechnik abbrennt.

Die Strafzumessung umfasst hierbei einzelfallbezogen sowohl Bußgelder von mindestens 100 Euro, aber auch mehrjährige Freiheitsstrafen. Zudem stehen im Schadensfall natürlich auch etwaige Ersatzansprüche, die Zahlung von Schmerzensgeld oder auch Verstöße nach anderen Rechtsvorschriften, etwa dem Strafgesetzbuch im Raum.

Diese Tipps hat die Polizei für ein sicheres Abbrennen von Pyrotechnik:
Kaufen und verwenden Sie nur gekennzeichnetes Feuerwerk
Beachten Sie beim Abbrennen grundsätzlich die Herstellervorgaben
Finger weg von Selbstlaborraten und nicht gekennzeichneten Böllern!
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