Brände am Neujahrstag: Feuerwehr rückt zu sieben Einsätzen aus

Sieben Autos sowie mehrere Dutzend Altreifen standen an Silvester in der Austraße in Brand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Sachschaden beträgt rund 50 000 Euro. Foto: Berufsfeuerwehr Augsburg


Insgesamt siebenmal musste die Berufsfeuerwehr Augsburg an Neujahr ausrücken.

Gegen 12.20 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Übergangswohnheim in der Rosenaustraße gerufen. Eine automatische Brandmeldeanlage hatte Alarm geschlagen. Vermutlich wurde der Rauchmelder durch Kochaktivitäten ausgelöst. Es bestand keine Gefahr.

Die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr aus Pfersee wurden gegen 13.20 Uhr durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage zur Seniorenresidenz am Webereck gerufen. Im fünften Obergeschoss hatte ein Rauchwarnmelder durch Brandrauch ausgelöst. Ein Kuchen im Backofen war Ursache der Feuermeldung. Es bestand keine Gefahr für die Bewohner. Gegen 14.45 Uhr wurde das erste Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Augsburg zu einem Mülltonnenbrand zum Prinzregentenplatz, direkt am Denkmal, alarmiert. Der Brand konnte schnell gelöscht werden.

Das zweite Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr musste um 14.47 Uhr in die Euler-Chelpin-Straße gerufen. Eine große Kunststoffmülltonne im Tonnenhaus brannte. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Gegen 15 Uhr wurden der Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr aus Oberhausen durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage zur Waldorfschule in die Dr.-Schmelzing-Straße gerufen. Es handelte sich um einen Fehlalarm.

Die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr aus Kriegshaber wurden durch eine Brandmeldeanlage gegen 16.10 Uhr in die Dr.-Dürrwanger-Straße gerufen. Eine Sprinkleranlage hatte ausgelöst.

Gegen 16.15 Uhr schließlich rückten die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr aus Oberhausen zu einem Küchenbrand im Amselweg aus. Als die Einsatzkräfte eintrafen, drang dichter Brandrauch aus den Fenstern im Erdgeschoss. Vier Atemschutzgeräteträger bekämpften den Brand.

Für die Bewohner wurde der Großraumrettungswagen (GRTW) bereitgestellt. 14 Personen, davon 4 Kinder, wurden vom Rettungsdienst betreut. Der Wohnungsbesitzer wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehrleute untersuchten die Wohnungen auf Rauchgasrückstande. Dazu öffneten sie mehrere versperrte Türen und kontrollierten Wohnungen mit der Drehleiter von außen. Nach 45 Minuten konnten die Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Der Sachschaden beträgt 7000€
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