Brände in Oberhausen: Polizei fasst mutmaßliche Brandstifterinnen

Zwei Brände in Oberhausen: Polizei ermittelt Brandstifterinnen Aus einer Erdgeschosswohnung in Oberhausen quoll am Sonntag dicker Rauch: Eine Nachbarin hatte offenbar aufgrund eines Streits dort Feuer gelegt.

Gleich zweimal hat es am Sonntag im Augsburger Stadtteil Oberhausen gebrannt. Nun hat die Polizei in beiden Fällen die mutmaßlichen Täter gefasst: Zwei Frauen, gegen die nun wegen schwerer Brandstiftung ermittelt wird.

Zunächst hielt am Sonntag ein Brand in einer Dachgeschosswohnung in der Schißlerstraße die Feuerwehr auf Trab. Kurz darauf brach auch in einer Erdgeschosswohnung in der Flurstraße ein Feuer aus. In beiden Fällen gab es keine Verletzten aber einen hohen Sachschaden.

Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei Augsburg zu den Brandumständen in der Schißlerstraße erhärtete sich nun der Tatverdacht gegen die 27-jährige Mieterin der ausgebrannten Wohnung. Die 27-Jährige befand sich zur Tatzeit offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand und legte vermutlich in Folge dessen den Brand in der von ihr bewohnten Dachgeschosswohnung. Gegen die Frau, die sich zwischenzeitlich in ärztlicher Behandlung befindet, wird wegen schwerer Brandstiftung ermittelt.

Auch im Fall der Erdgeschosswohnung in der Flurstraße hat die Polizei eine Tatverdächtige: Eine 52-jährige Nachbarin, der vom Brand betroffenen 68-jährigen Mieterin belastete sich am Montag selbst gegenüber der Polizei. Sie gab an, den Brand in der Wohnung ihrer Nachbarin absichtlich gelegt zu haben. Sie habe sich Zutritt zu der Wohnung verschafft, eine Decke angezündet und die Wohnung danach wieder verlassen. Das Motiv der Brandstifterin waren offenbar Streitigkeiten mit ihrer Nachbarin. Auch gegen die 52-Jährige wird nun wegen schwerer Brandstiftung ermittelt.
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