Die Feuerwehr Augsburg im Einsatz: Eine Stunde - vier Notrufe

Die Berufsfeuerwehr Augsburg hatte am Sonntag gut zu tun: in einer Stunde wurde sie zu vier Einsätzen gerufen. (Foto: Symbolbild, Clarissa Beck)
In einer Stunde kann viel passieren bei der Berufsfeuerwehr Augsburg: am Sonntag rückte sie vier Mal in knapp 60 Minuten aus.

Der erste Einsatz ging in die Moritzkirche. Dort hatte um 14.24 Uhr eine automatische Brandmeldeanlage die Feuerwehr alarmiert. Im 3. Obergeschoss, direkt über dem Kirchenschiff im Dachstuhl, hatte ein Melder ausgelöst. Es handelte sich aber um einen Fehlalarm. 18 Mann waren in fünf Fahrzeugen zu dem Ruf angerückt.

Keine halbe Stunde später, um 14.48 Uhr, wurden die Berufsfeuerwehr Augsburg und die Freiwillige Feuerwehr aus Göggingen durch eine automatische Brandmeldeanlage zur Bergiusstraße gerufen. In einer Verkaufsstätte hatte ein Melder an der Sprinkleranlage ausgelöst. Auch hierbei handelte es sich um einen Fehlalarm.

Wie bei den beiden vorigen Einsätzen rückten auch um 15.18 Uhr 18 Einsatzkräfte der Feuerwehr in fünf Fahrzeugen aus. Die Berufsfeuerwehr Augsburg und die Freiwilligen Feuerwehren aus Oberhausen waren durch mehrere Anrufer zur Karmelitengasse gerufen worden. Diese hatten eine starke Rauchentwicklung im Dachbereich eines Hauses gemeldet. Als die Feuerwehr eintraf, war das Dach und eine Werkstatt im Erdgeschoss mit Brandrauch bedeckt. Ein Heizofen hatte sich überhitzt, weil ständig neues Material nachgelegt worden war. Der Kamin rauchte und qualmte stark, durch einen Rauchniederdruck füllte sich letztlich der Dachaußenbereich mit Brandrauch. Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht und der Ofen wurde stillgelegt.

Um 15.28 Uhr wurden die Berufsfeuerwehr Augsburg zu ihrem vierten Einsatz in einer Stunde gerufen. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Oberhausen, Kriegshaber und Pfersee kamen ebenfalls zu dem Einsatz in die Provinostraße dazu. Eine automatische Brandmeldeanlage hatte die Feuerwehr gerufen, doch es handelte sich um einen Alarm, der mutwillig ausgelöst wurde. Unbekannte hatten einen Handfeuermelder eingeschlagen, es bestand also keine Gefahr. An diesem Einsatz waren 24 Feuerwehrangehörige beteiligt, insgesamt rückten sechs Fahrzeuge aus.
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