Einsturz der Ackermann-Brücke: "Autofahrer waren nicht in Gefahr"

Kripo, Bauingenieure und Statiker forschen nun nach den Ursachen für den Einsturz der Ackermann-Brücke. (Foto: Berufsfeuerwehr Augsburg)


Der Einsturz der Bürgermeister-Ackermann-Brücke wirft weiterhin viele Fragen auf. Eine davon: Bis vor Kurzem war die Brücke noch für den Verkehr freigegeben. Hätte es auch zu dieser Zeit schon zum Einsturz der Brücke kommen können oder machte sie erst der bereits gestartete Abbruch einsturzgefährdet?

"Der Einsturz hat definitiv mit den Abrissarbeiten zu tun", erklärt Josef Weber, Leiter des Tiefbauamtes. Das Amt hätte die Brücke genau überwacht. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer auf der Fahrbahn sei in jedem Fall gewährleistet worden, so Weber weiter.

Ein Teil der alten Brücke war am Dienstagmittag abgesackt und ins Flussbett der Wertach gestürzt. Dabei wurden ein Baggerfahrer und ein Bauarbeiter, die mit in die Tiefe stürzten, schwer verletzt.

Gutachter nehmen seit Dienstagnachmittag die Unfallstelle genau in Augenschein und prüfen, was im Detail die Ursache für den Einsturz war. Zur Hilfe kam ihnen dabei zunächst die Berufsfeuerwehr, für die der Brückeneinsturz ohnehin schon ein Großeinsatz war. Zur Unterstützung der Gutachter rückten die Einsatzkräfte dann erneut an. "Es war hierbei nötig, für die Spezialisten gesicherte Zugänge zu dem abgestürzten Brückenteil herzustellen. Des Weiteren wurden durch die Höhenretter in Verbindung mit der Drehleiter Lasermessungen für die Statiker und Brückenbauingenieure im absturzgefährdeten Bereich durchgeführt", so die Feuerwehr.
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