Falscher Einsatz für die Wasserrettung: Polizei ermittelt gegen 40-Jährigen

Gegen den Mann, der den vermeintlichen Notfall der Polizei meldete, wird nun ermittelt. (Foto: Foto: Christoph Maschke)


- Ein 40-Jähriger hat am Samstag gegen 4 Uhr fälschlicherweise für einen Großeinsatz der Wasserrettung gesorgt. Das meldet die Polizei in ihrem Pressebericht.

Der völlig durchnässte Mann teilte einer Camperin am Wohnmobil-Stellplatz in der Holzbachstraße mit, dass ein Bekannter von ihm die angrenzende Wertach durchqueren wollte und dabei abgetrieben worden sei. Aufgrund dieser Mitteilung leitete die Polizei sofort einen großangelegten Wasserrettungseinsatz in die Wege. Neben der Berufsfeuerwehr Augsburg waren auch Einsatzkräfte verschiedener Wasserrettungsorganisationen beteiligt. Wie sich herausstellte, hat es den Vorfall so jedoch nie gegeben. Der von ihm benannte Freund hielt sich vielmehr zum Zeitpunkt der vermeintlichen Flussquerung nachweislich nicht in Augsburg auf. Offensichtlich war der 40-Jährige alleine im Wasser der Wertach gewesen. Die Beweggründe des nur unwesentlich alkoholisierten Mannes seien derzeit Gegenstand der Ermittlungen, schreibt die Polizei. Eine psychische Erkrankung könne nicht ausgeschlossen werden.
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thomas mayer aus Augsburg - Nord/West | 08.10.2017 | 23:33  
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