Fast verhungertes Baby: "Herzlos-Mutter" legt Revision ein

Die Mutter, die ihr Baby fast verhungern lässt, will nun Revision gegen das Urteil des Landgerichts einlegen.

Die 29-jährige Mutter, die vergangene Woche für versuchten Totschlag an ihrem Baby durch das Schwurgericht des Augsburger Landgerichts verurteilt wurde, will nun Revision einlegen. Dies teilte das Landgericht mit.

Die fünffache Mutter hat das Baby sowie zwei weitere Kinder, die bei ihr lebten, massiv vernachlässigt. Ihr acht Monate alter Sohn wog unter vier Kilogramm als er ins Klinikum eingeliefert wurde, und schwebte in Lebensgefahr. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass die Mutter den Zustand der Kinder bemerkt und sich nicht um sie gekümmert hatte. Zu sieben Jahren Gefängnis verurteilte das Gericht die junge Frau und übertraf damit noch die Forderung der Staatsanwaltschaft von 6 Jahren und drei Monaten. Gegen das Urteil will die 29-Jährige jetzt Revision einlegen. Folglich wird sich nun der Bundesgerichtshof mit dem Fall beschäftigen und das Urteil des Landgerichts auf Rechtsfehler überprüfen.
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