Feuerwehreinsatz am Hauptbahnhof

Ein ICE blieb am Montagabend im Augsburger Hauptbahnhof liegen: Aus einem Stromkasten war beißender Qualm gewabert. Foto: Berufsfeuerwehr Augsburg


- Zu einer starken Rauchentwicklung kam es am Montagabend in einem Intercity im Augsburger Hauptbahnhof. Die etwa 150 Passagiere setzten ihre Reise mit anderen Fern- und Regionalzügen fort. Verletzt wurde niemand.

Der Zugchef des zweiteiligen Schnellzugs von München nach Hamburg Altona bemerkte im Augsburger Hauptbahnhof, dass aus dem hinteren Triebkopf Rauch aufstieg. Als er daraufhin die Tür des Führerstands öffnete, strömte ihm beißender Qualm entgegen. Sofort veranlasste er beim Lokführer eine Abschaltung des Stromes und forderte die Reisenden auf, den Zug zu verlassen.

Die alarmierte Augsburger Berufsfeuerwehr betrat mit Atemschutzgerät den Zug. Dabei stellte sich heraus, dass ein Defekt in einem Stromkasten die Ursache der Rauchentwicklung war.

Die etwa 150 Passagiere setzten ihre Reise mit anderen Fern- und Regionalzügen fort. Durch den Vorfall waren die Gleise 1 und 2 des Augsburger Hauptbahnhofs zeitweise gesperrt. Da andere Züge auf Nebengleise umgeleitet wurden, kam es nur zu geringen Verzögerungen im Bahnverkehr.

Aufgrund der Alarmmeldung rückte die Feuerwehr mit einem größeren Aufgebot an. Zum Einsatz waren zwölf Fahrzeuge alarmiert, die aber schon bald wieder für andere Einsätze bereit standen.
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