Fliegerbombe im Derchinger Gewerbegebiet

So sieht die Fliegerbombe aus, die Feuerwehr und Polizei, Bewohner, Autofahrer, Angestellte und Kampfmittelbeseitiger auf Trapp gehalten hat. (Foto: Feuerwehr Friedberg)

DerFund einer 500 Kilogramm schweren Fliegerbombeim Derchinger Gewerbegebiet (im Bereich Winterbruckenweg) wurde am Mittwoch gegen 11 Uhr der Polizeieinsatzzentrale gemeldet. Ans Licht kam die Bombe während Probegrabungen.

Kampfmittelbeseitiger, Polizei, Feuerwehr, der Friedberger Bauhof und der Katastrophenschutz des Landkreises waren dort gewesen und schauten sich das 500 Kilo schwere Ding an. Die Experten konnten die Bombe am Mittwoch jedoch nicht entschärfen, da die Bombe schräg im Boden lag, auch lief Grundwasser in die Grube, so dass die Bombe in einem Teich steckte – und beim Abpumpen gab es Probleme: Wasser sei stets nachgelaufen. Leerpumpen hieß es außerdem für eine Erdgasfirma. Denn in Nähe des Bomben-Fundorts verläuft eine Gaspipeline, die nicht so einfach abzustellen sei.
Die Experten der Sprengmittelbeseitigungsfirma entschärften die Bombe dann am Donnerstag um 11.57 Uhr. Die Anwohner und Angestellten durften wieder in ihre Wohnungen und Betriebe - zuvor mussten die umliegenden Gebäude, überwiegend Firmenanwesen, in einem entsprechend großen Radius evakuiert werden. Auch die A8 im Bereich zwischen den Anschlussstellen AS Dasing und AS Augsburg-Ost war für den Verkehr komplett gesperrt gewesen. (pm)
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