Fortsetzung im Fall Herrmann: Nun äußert sich ein Gutachter zu den Leiden des Bruders

Die Verhandlung auf Schmerzensgeld für den Bruder des Opfers wird am Donnerstag fortgesetzt. (Foto: Symbolbild, tom_u - 123rf.de)
1981 wurde die zehnjährige Ursula Herrmann am Ammersee entführt und ist in einer Kiste erstickt. 2010 wurde, nach langen Ermittlungen, ein Mann für den Tod an dem Mädchen verurteilt: Werner Mazurek. Der Bruder des Opfers hatte aber bereits während des Prozesses Zweifel daran, ob es sich hierbei wirklich um den Täter handelt.

Daher hatte er auf Schmerzensgeld geklagt, um den Fall neu aufzurollen - sowohl für sich, als auch für Mazurek. Herrmann leidete nach der Verurteilung nach eigenen Angaben unter Depressionen und Tinnitus - und möchte nicht, dass ein Unschuldiger im Gefängnis sitzt.

In der Verhandlung wird am Donnerstag im Augsburger Zivilgericht nun ein Sachverständiger angehört, der ein Gutachten über Herrmann erstellt hatte. In diesem geht es darum, ob seine körperlichen Leiden tatsächlich vorlagen und einen Anspruch auf Schmerzensgeld unterstützen.
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