Georg Schmid zahlt 450.000 Euro an Rentenversicherung

Der ehemalige Landtagsabgeordnete Georg Schmid hat im Zuge der Verwandtenaffäre 450.000 Euro an die deutsche Rentenversicherung gezahlt. Der Prozess gegen ihn beginnt am Montag.

Der ehemalige Landtagsabgeordnete Georg Schmid hat bereits vor Prozessbeginn einen erheblichen Berag an die deutsche Rentenversicherung gezahlt. "Herr Schmid hat sich entschlossen, eine Zahlung in Höhe von 450.000 Euro zu leisten, zur Wiedergutmachung des entstandenen Schadens", wird sein Anwalt Nikolaus Fackler am Freitag in der "Welt" zitiert. Klar, dass sich das strafmildernd auswirken soll.

Schmid wird von der Staatsanwaltschaft Augsburg das Vorenthalten von Arbeitsentgelt in 262 Fällen und Steuerhinterziehung in 59 Fällen vorgeworfen. Er hatte seine Ehefrau Gertrud als Scheinselbstständige beschäftigt und rund 340.000 Euro Sozialversicherungskosten hinterzogen. Für ein derartiges Vergehen kann eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren drohen.

Seine Ehefrau Gertrud hatte bereits am Donnerstag einem Strafbefehl zugestimmt, wonach sie eine Strafe von 13.200 Euro wegen der Beihilfe zur Veruntreuung und Vorenthaltung von Arbeitsentgelt zahlen muss. Somit bleibt ihr der Prozess erspart. Dieser läuft am Montag, 2. März, vor dem Amtsgericht Augsburg an.
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