Hustenanfall mit Folgen: Autofahrer rammt Hydranten

Ein nicht alltäglicher Verkehrsunfall hat sich am Dienstagabend, kurz nach 20 Uhr, auf dem Kobelweg in Kriegshaber ereignet: Ein Autofahrer rammte einen Hydranten und hatte dafür eine ungewöhnliche Ausrede. (Foto: Christoph Maschke/Symbolbild)

Ein nicht alltäglicher Verkehrsunfall hat sich am Dienstagabend, kurz nach 20 Uhr, auf dem Kobelweg in Kriegshaber ereignet: Ein Autofahrer rammte einen Hydranten und hatte dafür eine ungewöhnliche Ausrede.

Kurz nach 20 Uhr war der 58-jähriger Opel-Fahrer aus dem Landkreis Augsburg
in stadtauswärtiger Richtung unterwegs, als er auf Höhe einer Kfz-Firma unerwartet nach links von der Fahrbahn abkam, über den Radweg weiterfuhr und dort mit einem Oberflurhydranten Bekanntschaft machte. Der Hydrant wurde komplett abgerissen, außerdem beschädigte er noch ein Werbeschild an der Einmündung Lise-Meitner-Straße, bevor die Fahrt für den 58-Jährigen zu Ende war. An seinem Pkw entstand Totalschaden, das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Unfallschaden wurde auf mindestens 4000 Euro geschätzt.

Gegenüber der Polizeistreife gab der Autofahrer an, wegen eines Hustenanfalls kurzfristig bewusstlos gewesen zu sein, was letztlich auch der Grund für das Abkommen von der Fahrbahn sei. Ein anderer Auslöser, der derzeit noch überprüft wird, ist möglicherweise auch eine im Raum stehende Alkoholisierung des Autolenkers. Nachdem die Beamten bei der Unfallaufnahme eine Alkoholfahne feststellten, wurde bei ihm ein Alkotest durchgeführt, der etwas mehr als 0,7 Promille anzeigte. Eine Blutentnahme wurde veranlasst und sein Führerschein sichergestellt. Der 58-Jährige muss mit einer Anzeige rechnen.
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