Illegales Straßenrennen: McLaren gegen Porsche

Zwei Sportwagenfahrer wollten sich in der Hammerschmiede ein Rennen liefern. Doch der 50-Jährige und sein ein Jahr älterer Rivale hatten einen unerwünschten Beobachter: Eine Zivilstreife stoppte das Treiben. (Foto: Christoph Maschke/Symbolbild)

Zwei Sportwagenfahrer wollten sich in der Hammerschmiede ein Rennen liefern. Doch der 50-Jährige und sein ein Jahr älterer Rivale hatten einen unerwünschten Beobachter: Eine Zivilstreife stoppte das Treiben.

Der 50-jährige Fahrer eines Porsche 911 stand an der roten Ampel an der Neuburger Straße/Steinerne Furt. Neben ihm der ein Jahr ältere Fahrer eines McLaren Sportwagens. Als die beiden hochpreisigen Boliden dann bei einsetzendem Grünlicht stadtauswärts in Richtung nächste Ampelanlage Mühlhauser Straße losfuhren, gaben beide Fahrer Vollgas.

Sieger des zuvor offenbar abgesprochenen Pferdestärkenmessens war jedoch ein dieselbetriebener 3er BMW mit polizeilicher Serienausstattung – allerdings mit ziviler Lackierung. Auf einer Strecke von 500 Meter beschleunigte die Zivilstreife zwar ordentlich nach oben, konnte mit den sprintstarken Sportwagen jedoch nicht mithalten. Von der roten Ampel wurden die beiden Rennfahrer dann ausgebremst, "das behördliche Safety-Car übernahm die Führung und dirigierte beide zum Boxenstopp", so die Polizei in ihrem Pressebericht.

Beide Fahrer werden nun wegen Beteiligung an einem nicht erlaubten Rennen angezeigt. Die Konsequenzen für 500 Meter Vollgas: Jeweils 560 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot.
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