Laserpointer-Attacke auf Lokführer: Bundespolizei sucht Zeugen

Ein Lokführer wurde auf der Strecke zwischen Augsburg und Donauwörth durch einen Laserpointer geblendet. Er trägt möglicherweise bleibende Schäden davon. (Foto: Symbolbild/ Christoph Maschke)

Der Lokführer eines Regionalexpress von Augsburg nach Donauwörth ist am Donnerstagabend gegen 18 Uhr mit einem Laserstrahl geblendet worden.

Wie der Bundespolizei Augsburg erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich die Laserpointer-Attacke während der Durchfahrt der Ortschaft Langweid. Der Täter soll mit einem grünen Lichtstrahl in das Gesicht des Triebwagenführers gezielt haben. Der Bahnbedienstete berichtete gegenüber den Beamten, dass der Lichtstrahl vermutlich aus einem direkt an der Bahnlinie stehenden Hochhaus gekommen sei. Nach der Blendung musste er sich in ärztliche Behandlung begeben. Dabei wurde festgestellt, dass er durch die Attacke bleibende Schäden davontragen könnte. Durch direktes Anleuchten mit einem Laserpointer können irreparable Schäden an den Augen bis hin zu Blindheit hervorgerufen werden.

Die Bundespolizei Augsburg ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Sachdienliche Hinweise werden unter Telefon 0821/343 56-0 entgegengenommen. Die kostenfreie Hotline der Bundespolizei 0800/688 80 00 steht Zeugen ebenfalls zur Verfügung. (pm)
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